Jüdisches Leben im Nordschwarzwald

321 – 2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

 

 

Der älteste Beleg für jüdisches Leben auf dem Boden des heutigen Deutschlands stammt aus dem Jahr 321. In einem Edikt von Kaiser Konstantin wird die jüdische Gemeinde von Köln genannt. Ihr Gründungsjahr ist unbekannt. Im Jahr 2021 wird deutschlandweit das Festjahr „321 – 2021. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ begangen.
Aus Anlass dieses Festjahres werden wir uns in besonderer Weise mit dem jüdischen Leben im Nordschwarzwald befassen. Dazu wird im Juni 2021 ein Sammelband erscheinen, der ca. 30 Einzeluntersuchungen über unterschiedliche Aspekte jüdischen Lebens im Nordschwarzwald enthält. Die Autorinnen und Autoren sind ausgewiesene Experten für ihre Themen. Ausgewählte Artikel werden im Rahmen eines Symposiums am 13. Juni 2021 vorgestellt und diskutiert. Zudem werden mit den Autorinnen und Autoren sowie mit anderen Referentinnen und Referenten zahlreiche Veranstaltungen vor Ort durchgeführt.

Diese Seite sowie der Newsletter des Bildungswerks informieren über den aktuellen Stand der Planungen.
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  • Ein Jahresprogramm wird voraussichtlich ab Ende Februar 2021 in schriftlicher Form vorliegen.
  • Die Veranstaltungen werden entsprechend der geltenden Corona-Bedingungen durchgeführt. Kurzfristige Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen werden auf dieser Seite bereitgestellt.
  • Die Verantwortung für Durchführung und Inhalt liegt bei den jeweiligen Veranstaltern bzw. bei den Referentinnen und Referenten.
  • Weitere Veranstaltungen sind in Planung und werden in dieser Übersicht ergänzt.
  • Änderungen vorbehalten.

 

Veranstaltungskalender 

27.1.2021, 19.30 Uhr, Holocaust-Gedenktag online

mit dem Auschwitz-Überlebenden Mordechai Papirblat und seinem Sohn Shlomo Papirblat

Veranstalter: Zedakah e.V., Ev. Schuldekan Calw

Informationen: www.zedakah.de, Tel. 07084 92760, infodontospamme@gowaway.zedakah.de

 

Fr, 5.2.2021 – So, 7.2.2021

Grundkurs Hebräisch lernen (Modul 1) mit Hanna Tischer

Veranstalter und Ort: Christliche Gästehäuser Monbachtal, Im Monbachtal 1, 75378 Bad Liebenzell

Informationen und Anmeldung: Tel. 07052 9261510,

www.monbachtal.de/epaper/jahresprogramm/2021/54/

 

Fr, 19.2.2021 - So, 21.2.2021

Grundkurs „Israelische Tänze“ mit Anke Zimmermann und Diane Mittentzwei

Veranstalter und Ort: Christliche Gästehäuser Monbachtal, Im Monbachtal 1, 75378 Bad Liebenzell

Informationen und Anmeldung: Tel. 07052 9261510,

www.monbachtal.de/epaper/jahresprogramm/2021/54/

 

Fr, 19.2.2021 So, 21.2.2021

Seminar „PaRDeS – Erlebe Gottes Herzschlag“ mit Heiko und Karin Pohl

Veranstalter und Ort: Christliche Gästehäuser Monbachtal, Im Monbachtal 1, 75378 Bad Liebenzell

Informationen und Anmeldung: Tel. 07052 9261510,

www.monbachtal.de/epaper/jahresprogramm/2021/54/

 

7. – 14.3.2021, Woche der Brüderlichkeit Pforzheim

Leitthema: „…zu Eurem Gedächtnis: Visual History“

www.pforzheim.de/stadt/stadtgeschichte/gedenken-friedenskultur/frieden-leben/woche-der-bruederlichkeit-als-dialog-der-religionen.html

 

So, 14.3.2021, 9.30 Uhr (alternativ 19.9.2021)

Gottesdienst „Psalmen und andere Lieder – jüdisch-christliche Begegnungen“

Kantor Nikola David, Bezirkskantorin KMD‘in Eva-Magdalena Ammer, Pfr. Reinhard Hauber, Schuldekan Thorsten Trautwein

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Nagold, Ev. Schuldekan Calw

Ev. Stadtkirche Johanneskirche, Bahnhofstr. 20, 72202 Nagold

 

Nikola David ist 1969 in Bela Crkva (damals Jugoslawien, heute Serbien) geboren. Er studierte an der Musikakademie Novi Sad Musikpädagogik und Gesang. 1992 bis 1998 regelmäßige Bühnenauftritte am Nationaltheater in Novi Sad und am Nationaltheater Belgrad. 1998 kam er mit einem Stipendium der Anni-Eisler-Lehmann-Stiftung nach Deutschland und absolvierte am Konservatorium Peter Cornelius in Mainz sein künstlerisches Aufbaustudium. Es folgten Auftritte bei bedeutenden internationalen Festivals, an Theatern und Opern in Europa und Israel. Als Tenor-Solist interpretierte er zahlreiche bedeutende Rollen des klassischen Repertoires. 2001 ließ er sich mit seiner Familie in Augsburg nieder, wo er Leiter des Kulturzentrums der jüdischen Gemeinde wurde. Es folgte ein Kantorenstudium an der Universität Potsdam und am Abraham Geiger Kolleg. Die Ordination zum Kantor erfolgte 2013 in der Synagoge Erfurt. Seit 2014 ist er Kantor der liberalen Münchener Gemeinde Beth Schalom.

 

So, 14.3. – Do, 15.4.2021 (alternativ 19.9. – 24.10.2021)

Kunstausstellung Marlis E. Glaser: „Bilder über Menschen, Bücher, Bäume und Früchte – Begegnungen mit Jeckes in Israel“

Veranstalter und Ort: iP-Räume, Zedakah e.V., Talstraße 100, 75378 Bad Liebenzell-Maisenbach

 

Marlis E. Glaser ist bei Biberach aufgewachsen, studierte von 1973 bis 1984 Kunst, Malerei, Kunsterziehung und Französisch in Bremen und Hamburg. Seit 1985 ist sie als freiberufliche Künstlerin mit einem Atelier in Bremen tätig. 1998 Zog sie nach Attenweiler. Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Holland, Schweden, Israel, Schweiz u.a. Mehrere Kunstkataloge. Ihre Themen sind Pflanzen und Früchte im biblischen Kontext, Bildinterpretationen zu Gedichten von Else Lasker-Schüler, Baum-Paare/Bäume aus Jerusalem sowie Porträts von Frauen aus dem Widerstand. Seit 2005 verfolgt sie das Kunst-Projekt „Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum“ – Bilder über deutschsprachige Emigranten und Überlebende sowie ihre Kinder in Israel, für das sie 2015 mit dem „Obermayer German Jewish History Award“ ausgezeichnet wurde. Gewürdigt wurde der ganzheitliche Umgang mit dem Thema „Erinnern“. Die mittlerweile über 200 Porträt-Zeichnungen und Gemälde verbinden biblische, historische und biografische Inhalte mit Elementen der Kunstgeschichte.

 

So, 14.3.2021, 14.30 Uhr (alternativ 19.9.2021)

Vernissage zur Kunstausstellung von Marlis E. Glaser mit Kantor Nikola David

Veranstalter und Ort: iP-Räume, Zedakah e.V., Talstraße 100, 75378 Bad Liebenzell-Maisenbach

 

Marlis E. Glaser ist bei Biberach aufgewachsen, studierte von 1973 bis 1984 Kunst, Malerei, Kunsterziehung und Französisch in Bremen und Hamburg. Seit 1985 ist sie als freiberufliche Künstlerin mit einem Atelier in Bremen tätig. 1998 Zog sie nach Attenweiler. Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Holland, Schweden, Israel, Schweiz u.a. Mehrere Kunstkataloge. Ihre Themen sind Pflanzen und Früchte im biblischen Kontext, Bildinterpretationen zu Gedichten von Else Lasker-Schüler, Baum-Paare/Bäume aus Jerusalem sowie Porträts von Frauen aus dem Widerstand. Seit 2005 verfolgt sie das Kunst-Projekt „Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum“ – Bilder über deutschsprachige Emigranten und Überlebende sowie ihre Kinder in Israel, für das sie 2015 mit dem „Obermayer German Jewish History Award“ ausgezeichnet wurde. Gewürdigt wurde der ganzheitliche Umgang mit dem Thema „Erinnern“. Die mittlerweile über 200 Porträt-Zeichnungen und Gemälde verbinden biblische, historische und biografische Inhalte mit Elementen der Kunstgeschichte.

 

Nikola David ist 1969 in Bela Crkva (damals Jugoslawien, heute Serbien) geboren. Er studierte an der Musikakademie Novi Sad Musikpädagogik und Gesang. 1992 bis 1998 regelmäßige Bühnenauftritte am Nationaltheater in Novi Sad und am Nationaltheater Belgrad. 1998 kam er mit einem Stipendium der Anni-Eisler-Lehmann-Stiftung nach Deutschland und absolvierte am Konservatorium Peter Cornelius in Mainz sein künstlerisches Aufbaustudium. Es folgten Auftritte bei bedeutenden internationalen Festivals, an Theatern und Opern in Europa und Israel. Als Tenor-Solist interpretierte er zahlreiche bedeutende Rollen des klassischen Repertoires. 2001 ließ er sich mit seiner Familie in Augsburg nieder, wo er Leiter des Kulturzentrums der jüdischen Gemeinde wurde. Es folgte ein Kantorenstudium an der Universität Potsdam und am Abraham Geiger Kolleg. Die Ordination zum Kantor erfolgte 2013 in der Synagoge Erfurt. Seit 2014 ist er Kantor der liberalen Münchener Gemeinde Beth Schalom.

 

Mo, 15.3.2021/20.9., vormittags

Kunstführungen mit Marlis E. Glaser für Gruppen und Einzelbesucher nach Anmeldung möglich. Interessenten wenden sich an:

Veranstalter und Ort: iP-Räume, Zedakah e.V., Talstraße 100, 75378 Bad Liebenzell-Maisenbach, Tel. 07084 92760, infodontospamme@gowaway.zedakah.de

 

Marlis E. Glaser ist bei Biberach aufgewachsen, studierte von 1973 bis 1984 Kunst, Malerei, Kunsterziehung und Französisch in Bremen und Hamburg. Seit 1985 ist sie als freiberufliche Künstlerin mit einem Atelier in Bremen tätig. 1998 Zog sie nach Attenweiler. Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Holland, Schweden, Israel, Schweiz u.a. Mehrere Kunstkataloge. Ihre Themen sind Pflanzen und Früchte im biblischen Kontext, Bildinterpretationen zu Gedichten von Else Lasker-Schüler, Baum-Paare/Bäume aus Jerusalem sowie Porträts von Frauen aus dem Widerstand. Seit 2005 verfolgt sie das Kunst-Projekt „Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum“ – Bilder über deutschsprachige Emigranten und Überlebende sowie ihre Kinder in Israel, für das sie 2015 mit dem „Obermayer German Jewish History Award“ ausgezeichnet wurde. Gewürdigt wurde der ganzheitliche Umgang mit dem Thema „Erinnern“. Die mittlerweile über 200 Porträt-Zeichnungen und Gemälde verbinden biblische, historische und biografische Inhalte mit Elementen der Kunstgeschichte.

 

Di, 16.3.2021, 9 Uhr

Verlegung eines Stolpersteins für Aurel Radowitz

Veranstalter: Menschen Miteinander/Interkultureller Garten e.V.

Jägerweg, 75337 Enzklösterle

 

Di, 16.3.2021, 19 Uhr

Konzert Maseltov

Veranstalter: Netzwerk Wertevielfalt im Nordschwarzwald, Gemeinde Enzklösterle, Projektgruppe „Spuren jüdischen Lebens in Bad Wildbad“

Informationen: menschenmiteinander@web.de. Eintritt frei, Spenden erwünscht. Festhalle, Friedenstr. 16, 75337 Enzklösterle

 

Di, 16.3.2021, 10 – 17 Uhr (alternativ 21.9.2021)

Busexkursion mit Führung: Besuch jüdischer Betsaal Horb, ehemalige Synagoge und jüdischer Friedhof Rexingen

Veranstalter: Zedakah e.V., Talstraße 100, 75378 Bad Liebenzell-Maisenbach

Anmeldung bis 9.3.2021: Tel. 07084 92760, infodontospamme@gowaway.zedakah.de, 40 € für Fahrt, Eintritte und Führung. Abfahrt Maisenbach, weitere Zustiegsmöglichkeiten nach Absprache. Weitere Informationen auf Anfrage.

 

Di, 16.3.2021, 19.30 Uhr (alternativ 21.9.2021)

Von Rexingen nach Shavei Zion: Lebens-Bilder zu Jakob und Amos Amos Fröhlich. Mit einer Live-Videoschaltung mit Amos Fröhlich und Portraits der Künstlerin Marlis E. Glaser

Veranstalter und Ort: iP-Räume, Zedakah e.V., Talstraße 100, 75378 Bad Liebenzell-Maisenbach

 

Marlis E. Glaser ist bei Biberach aufgewachsen, studierte von 1973 bis 1984 Kunst, Malerei, Kunsterziehung und Französisch in Bremen und Hamburg. Seit 1985 ist sie als freiberufliche Künstlerin mit einem Atelier in Bremen tätig. 1998 Zog sie nach Attenweiler. Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Holland, Schweden, Israel, Schweiz u.a. Mehrere Kunstkataloge. Ihre Themen sind Pflanzen und Früchte im biblischen Kontext, Bildinterpretationen zu Gedichten von Else Lasker-Schüler, Baum-Paare/Bäume aus Jerusalem sowie Porträts von Frauen aus dem Widerstand. Seit 2005 verfolgt sie das Kunst-Projekt „Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum“ – Bilder über deutschsprachige Emigranten und Überlebende sowie ihre Kinder in Israel, für das sie 2015 mit dem „Obermayer German Jewish History Award“ ausgezeichnet wurde. Gewürdigt wurde der ganzheitliche Umgang mit dem Thema „Erinnern“. Die mittlerweile über 200 Porträt-Zeichnungen und Gemälde verbinden biblische, historische und biografische Inhalte mit Elementen der Kunstgeschichte.

 

Mi, 14.4.2021, 14.30 – 17 Uhr

Yoed Sorek: „Simas jiddische Lieder“, Konzert mit anschließender Diskussion. Für Lehrkräfte und Interessierte

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Heumaden, Ev. Schuldekan Calw

Anmeldung: Tel. 07051 3950, schuldek.calw@elkw.de

Ev. Versöhnungskirche, Christian-Barth-Straße 1, 75365 Calw-Heumaden

 

Yoed Sorek ist 1980 in Jerusalem geboren. Mit dreizehn Jahren sang er mit den Berliner Philharmonikern unter C. Abbado. Er absolvierte ein Studium mit Bachelor und Master an Musikakademien in Jerusalem, Den Haag und an der Schola Cantorum Basel. Singt regelmäßig auf verschiedenen Festivals und Konzertbühnen in Europa, USA und Israel. Sein Fokus liegt auf jüdischer Musik als Sänger, Klavierbegleiter und Synagogen-Vorbeter u. a. in Amsterdam, Berlin und Warschau. 2014 hat er einen Preis für „Best Jiddisch“ in Amsterdam gewonnen, und seine CD „Simas Lieder“ veröffentlicht. Aktuell ist er Kantorenstudent am Abraham Geiger Kolleg in Potsdam.

„Simas jiddische Lieder. Vererbte Geschichte vom Enkel gesungen.“ So heißt das Programm, das Yoed Sorek seiner Großmutter Sima Skurkovitsh gewidmet hat. Die jiddischen Lieder aus der Zeit vor der Schoah haben der geborenen Litauerin und Holocaust-Überlebenden einst Hoffnung und Trost gebracht. Diese Lieder, die mit einem Lachen und einem Weinen von der Liebe und dem Leben erzählen, hat sie an ihren Enkel weitergegeben. Es ist authentische jüdische Folklore, wie sie bei Hochzeiten und anderen Festen gesungen wurde. Yoed Sorek bettet sie beim Auftritt in eine Geschichte ein, die er vor dem Vergessen bewahren will: die Geschichte seiner Großmutter und seines Volkes, die Geschichte von Juden und Deutschen. „Die Musik ist in der Lage, dies alles mit viel Gefühl zu vermitteln. Auch, dass es uns heute gut geht und dass Frieden, Schalom, möglich ist.“ sagt der Sänger aus Israel. Das Programm ist interaktiv aufgebaut; eine Diskussion mit dem Publikum schließt sich an.

 

Mi, 14.4.2021, 19.30 Uhr

Eine jüdische Begegnung aus Kunst und Musik, mit der Künstlerin Marlis E. Glaser und dem Sänger Yoed Sorek

Veranstalter Ev. Kirchengemeinde Birkenfeld, Ev. Schuldekan Calw

Ev. Kirche, Kirchweg 1, 75217 Birkenfeld

 

Marlis E. Glaser ist bei Biberach aufgewachsen, studierte von 1973 bis 1984 Kunst, Malerei, Kunsterziehung und Französisch in Bremen und Hamburg. Seit 1985 ist sie als freiberufliche Künstlerin mit einem Atelier in Bremen tätig. 1998 Zog sie nach Attenweiler. Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Holland, Schweden, Israel, Schweiz u.a. Mehrere Kunstkataloge. Ihre Themen sind Pflanzen und Früchte im biblischen Kontext, Bildinterpretationen zu Gedichten von Else Lasker-Schüler, Baum-Paare/Bäume aus Jerusalem sowie Porträts von Frauen aus dem Widerstand. Seit 2005 verfolgt sie das Kunst-Projekt „Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum“ – Bilder über deutschsprachige Emigranten und Überlebende sowie ihre Kinder in Israel, für das sie 2015 mit dem „Obermayer German Jewish History Award“ ausgezeichnet wurde. Gewürdigt wurde der ganzheitliche Umgang mit dem Thema „Erinnern“. Die mittlerweile über 200 Porträt-Zeichnungen und Gemälde verbinden biblische, historische und biografische Inhalte mit Elementen der Kunstgeschichte.

 

Yoed Sorek ist 1980 in Jerusalem geboren. Mit dreizehn Jahren sang er mit den Berliner Philharmonikern unter C. Abbado. Er absolvierte ein Studium mit Bachelor und Master an Musikakademien in Jerusalem, Den Haag und an der Schola Cantorum Basel. Singt regelmäßig auf verschiedenen Festivals und Konzertbühnen in Europa, USA und Israel. Sein Fokus liegt auf jüdischer Musik als Sänger, Klavierbegleiter und Synagogen-Vorbeter u. a. in Amsterdam, Berlin und Warschau. 2014 hat er einen Preis für „Best Jiddisch“ in Amsterdam gewonnen, und seine CD „Simas Lieder“ veröffentlicht. Aktuell ist er Kantorenstudent am Abraham Geiger Kolleg in Potsdam.

 

Do, 15.4.2021, 19.30 Uhr (alternativ So, 24.10.,15 Uhr ohne Yoed Sorek)

Finissage: „Blüten und Neumond, Gebet und Portraits“ mit Kunst von Marlis E. Glaser und Liedern von Yoed Sorek

Veranstalter und Ort: iP-Räume, Zedakah e.V., Talstraße 100, 75378 Bad Liebenzell-Maisenbach

 

Marlis E. Glaser ist bei Biberach aufgewachsen, studierte von 1973 bis 1984 Kunst, Malerei, Kunsterziehung und Französisch in Bremen und Hamburg. Seit 1985 ist sie als freiberufliche Künstlerin mit einem Atelier in Bremen tätig. 1998 Zog sie nach Attenweiler. Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Holland, Schweden, Israel, Schweiz u.a. Mehrere Kunstkataloge. Ihre Themen sind Pflanzen und Früchte im biblischen Kontext, Bildinterpretationen zu Gedichten von Else Lasker-Schüler, Baum-Paare/Bäume aus Jerusalem sowie Porträts von Frauen aus dem Widerstand. Seit 2005 verfolgt sie das Kunst-Projekt „Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum“ – Bilder über deutschsprachige Emigranten und Überlebende sowie ihre Kinder in Israel, für das sie 2015 mit dem „Obermayer German Jewish History Award“ ausgezeichnet wurde. Gewürdigt wurde der ganzheitliche Umgang mit dem Thema „Erinnern“. Die mittlerweile über 200 Porträt-Zeichnungen und Gemälde verbinden biblische, historische und biografische Inhalte mit Elementen der Kunstgeschichte.

 

Yoed Sorek ist 1980 in Jerusalem geboren. Mit dreizehn Jahren sang er mit den Berliner Philharmonikern unter C. Abbado. Er absolvierte ein Studium mit Bachelor und Master an Musikakademien in Jerusalem, Den Haag und an der Schola Cantorum Basel. Singt regelmäßig auf verschiedenen Festivals und Konzertbühnen in Europa, USA und Israel. Sein Fokus liegt auf jüdischer Musik als Sänger, Klavierbegleiter und Synagogen-Vorbeter u. a. in Amsterdam, Berlin und Warschau. 2014 hat er einen Preis für „Best Jiddisch“ in Amsterdam gewonnen, und seine CD „Simas Lieder“ veröffentlicht. Aktuell ist er Kantorenstudent am Abraham Geiger Kolleg in Potsdam.

 

Do, 15.4.2021, 15 – 18 Uhr

Die Bad Teinacher Lehrtafel als herausragendes Zeugnis der Verbindung von jüdischer Kabbala mit christlichem Glauben. Vortragsveranstaltung mit Diskussion:

„Johannes Reuchlin entdeckt die hebräisch-jüdische Kabbala und verbindet sie mit dem christlichen Glauben“, Dr. Christoph Timm, Reuchlin-Beauftragter der Stadt Pforzheim „Die kabbalistische Lehrtafel der Antonia“, Prof. Dr. Matthias Morgenstern, Universität Tübingen

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Bad Teinach, Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

Anmeldung bis 12.4.2021: 07051 3950, schuldek.calw@elkw.de

Ev. Dreifaltigkeitskirche, Badstr. 27, 75385 Bad Teinach

 

So, 18.4.2021, 15 – 16.30 Uhr

Jüdisches Leben in Pforzheim – Teil I. Ein Rundgang über den alten Israelitischen Friedhof mit dem Historiker Olaf Schulze (Teil II: 10.10.2021)

Treffpunkt: Westlicher Haupteingang Hauptfriedhof, Ispringer Str. 42, 75177 Pforzheim

Veranstalter: Kath. Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald

Teilnehmerbeitrag: 5 €, max. 19 Teilnehmende, Anmeldung bis 11.04.2021: Tel. 07051 70338, keb.calw@drs.de

 

Der 1877 angelegte alte Israelitische Friedhof ist Teil des Pforzheimer Hauptfriedhofs. Er spiegelt die wechselvolle jüdische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in der Schmuckstadt Pforzheim. Wir besuchen u.a. die Gräber des Kantors Gideon Bloch, des Bankiers Otto Kahn, der Künstlerin Mely Joseph, des Graphologen und Uhrmachermeisters Henri Sternberg und der Begründer der Gestalttherapie Dr. Fritz und Dr. Lore Perls. Der Rundgang gibt einen Einblick in die Begräbnis- und Friedhofskultur einer liberalen, assimilierten jüdischen Gemeinde in Deutschland in der Zeit vor dem Holocaust und natürlich damit auch Einblick in das Leben der Juden in Pforzheim.

 

Fr, 23.4.2021 – So, 25.4.2021

Seminar „Jüdische Feste als Schlüssel zur Botschaft Jesu“ mit Dr. Guido Baltes

Veranstalter und Ort: Christliche Gästehäuser Monbachtal, Im Monbachtal 1, 75378 Bad Liebenzell

Informationen und Anmeldung: Tel. 07052 9261510 www.monbachtal.de/epaper/jahresprogramm/2021/54/

 

Sa, 24.4.2021, 19.30 Uhr

Konzert der Gruppe JONTEF „Was wird sajn? Das Beste aus 32 Jahren“

Veranstalter: Ev. Kantorat Bad Wildbad, Touristik Bad Wildbad, Projektgruppe „Spuren jüdischen Lebens in Bad Wildbad“

Kartenverkauf: Touristik Bad Wildbad, Tel. 07081 10280, Eintritt: 9 € (Abendkasse), ermäßigt 7 € (Vorverkauf)

Ev. Stadtkirche, Kurplatz 1, 75323 Bad Wildbad

 

Der Name ist Programm: JONTEF bedeutet Festtag! „Jontef“ ist ein Quartett aus Tübingen, das nicht nur auf eine fabelhaft unspektakuläre natürliche Art jiddische Klezmermusik interpretiert, sondern auch mit hinreißend erzählten Geschichten ein ganz eigenes Lebensgefühl vermittelt. Einfach unvergesslich – ein Muss, für jeden, der Klezmer oder Israel liebt!

 

Fr, 30.4.2021 – So, 2.5.2021

Seminar „Im Hebräischen Denken Gott begegnen“ mit Hanna Tischer

Veranstalter: Christliche Gästehäuser Monbachtal, Im Monbachtal 1, 75378 Bad Liebenzell

Informationen und Anmeldung: Tel. 07052 9261510, www.monbachtal.de/epaper/jahresprogramm/2021/54/

 

Mo, 10.5.2021, 19.30 Uhr

Vortrag „Alter Hass – neu aufgelegt?!“ mit Dr. Michael Blume, Beauftragter der Landesregierung gegen Antisemitismus

Veranstalter: Touristik Bad Wildbad, Projektgruppe „Spuren jüdischen Lebens in Bad Wildbad“

Anmeldung: Tel. 07051 93650, maildontospamme@gowaway.vhs-calw.de

Forum König-Karls-Bad, König-Karl-Str.3, 75323 Bad Wildbad

 

Die Feindschaft gegenüber Juden ist seit der Antike ein Teil der Geschichte Europas. Juden wurden immer wieder als bedrohliche Verschwörer gedeutet, die den Rest der Menschen ins Unglück stürzen wollen. Dr. Michael Blume beschreibt, wie diese antisemitischen Bedrohungsszenarien durch das Aufkommen von Medien wie Buchdruck, Radio, Film und Internet immer wieder verbreitet wurden und wie sie auch im Zeitalter von Social Media wirksam bleiben.

 

Mi, 12. – Fr, 14.5.2021

Kulturreise zu den SchUM-Städten Worms, Mainz und Speyer sowie nach Frankfurt

Veranstalter: Kreisarchivar Martin Frieß und Pfr. i.R. Bernhard Würfel, Zweiter Vorsitzender Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

Weitere Informationen folgen. Auskünfte: Tel. 07055 9309410, b-wuerfel@web.de

 

Zu den ältesten jüdischen Gemeinden in West-, Mittel- und Osteuropa gehörten die drei mittelrheinischen SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz. Sie bildeten im Mittelalter einen Verbund, der die Architektur, Kultur, Religion und Rechtsprechung der mittel- und osteuropäischen jüdischen Diaspora zutiefst und bis heute prägte. Tauchen Sie auf dieser Reise ein in diese besondere Kultur und erleben Sie ihre erhaltenen Monumente – Synagogen, Frauenschuln, Lehrhäuser, Ritualbäder – und die einzigartigen Friedhöfe in Worms und Mainz. Auf der Reise sollen alle Sinne angesprochen werden, u.a. mit dem Besuch der Chagall-Fenster in der Mainzer Kirche St. Stephan, des neu eröffneten jüdischen Museums in Frankfurt oder einem gemeinsamen jüdischen Essen. Auch eine Begegnung mit jüdischem Leben heute steht auf dem Programm.

SchUM ist ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der mittelalterlichen, auf Latein zurückgehenden hebräischen Städtenamen Schin (Sch) = Schpira = Speyer, Waw (U) = Warmaisa = Worms, Mem (M) = Magenza = Mainz. Die drei Städte haben 2020 eine Aufnahme ins UNESCO-Welterbe gestellt.

 

Di, 18.5.2021, 14.30 – 17 Uhr

Fortbildung für Lehrkräfte zur Aktion #beziehungsweise, Themen: Schabbat/Sonntag, Konfirmation/Bar bzw. Bat Mitzwa, Pfr. Jochen Maurer, Ev. Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden

Veranstalter: Ev. Schuldekan Calw

Anmeldung: Tel. 07051 3950, schuldek.calw@elkw.de

Ev. Gemeindehaus, Wielandstr. 12, 75365 Calw-Heumaden

 

Di, 18.5.2021, 19.30 Uhr, Schömberger Gespräch

„Jüdisches Leben in Deutschland im Jahr 2021“, Pfr. Jochen Maurer, Ev. Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden

Veranstalterin: Pfr’in Anneliese Oesch, Ev. Klinik-, Heim- und Kurpfarramt Schömberg

Kurhaus Schömberg, Schwarzwaldstraße 22, 75328 Schömberg

 

Do, 20.5.2021, 18.Uhr

Eröffnung der Ausstellung „In schwindendem Licht – Spuren jüdischen Lebens in Osteuropa“ mit dem Fotografen Christian Hermann und musikalischer Umrahmung

Veranstalter: Projektgruppe „Spuren jüdischen Lebens in Bad Wildbad“

Anmeldung unter Tel. 07051 93650, maildontospamme@gowaway.vhs-calw.de

Die Ausstellung ist bis 29.8.2021 in der Ev. Stadtkirche, Kurplatz 1, 75323 Bad Wildbad

 

Zerfallene und ungenutzte Synagogengebäude, versinkende Friedhöfe und verblichene Inschriften auf Häusern gehören zu den eindrucksvollen Bildern und Motiven des Kölner Fotografen Christian Herrmann. Er nimmt uns mit auf eine Spurensuche jüdischen Lebens in Osteuropa in den alten Landstrichen wie Bukowina, Galizien, Bessarabien, Wolhynien und Podolien. Es sind die letzten Zeugnisse einer ausgelöschten, multiethnischen, vielsprachigen Lebenswelt in unseren östlichen Nachbarländern, wo bis zum Holocaust die größte jüdische Bevölkerungsgruppe weltweit zu Hause war. Die Fotos sind Kunst und Dokumentation zugleich. Mit Dank an den Träger- und Förderverein Ehem. Synagoge Rexingen für die freundliche Leihgabe!

 

Mi, 2.6.2021 – So, 6.6.2021

Aufbaukurs Hebräisch lernen (Modul 2) mit Hanna Tischer

Veranstalter und Ort: Christliche Gästehäuser Monbachtal, Im Monbachtal 1, 75378 Bad Liebenzell

Informationen und Anmeldung: Tel. 07052 9261510,

www.monbachtal.de/epaper/jahresprogramm/2021/54/

 

Sa, 5.6.2021, 6 Uhr bis So, 6.6.2021, 6 Uhr

24 Stunden-Film-Dokumentation „Jerusalem“ – Das Leben und den Alltag dieser einzigartigen Stadt in Echtzeit erleben

Veranstalter: KiWi Kino Bad Wildbad, Projektgruppe „Spuren jüdischen Lebens in Bad Wildbad“

Vorverkauf über www.kiwi-kino.de, 24h-Ticket (übertragbar): 25 €

KiWi Kino Bad Wildbad, König-Karl-Str.1, 75323 Bad Wildbad

 

„24h Jerusalem“ zeigt die Stadt durch die Augen der Menschen, die in ihr leben und in ihre Widersprüche verstrickt sind: Juden, Muslime und Christen, Israelis, Palästinenser und Ausländer, Frauen und Männer, Immigranten und Alteingesessene, Gläubige und Atheisten, Nachteulen und Frühaufsteher.

Im April 2013 begleiteten 70 Filmteams rund 90 Protagonisten mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten bei der Arbeit und in der Freizeit, in enge Wohnungen und großzügige Villen, in Tempel, Moscheen und Kirchen, in israelische Siedlungen und palästinensische Flüchtlingscamps. Mit den Protagonisten erleben die Zuschauer die geschichtsträchtige und umkämpfte Stadt und lernen das Leben in Jerusalem mit all seinen Besonderheiten kennen: ob morgens, mittags, abends oder nachts.

Lassen Sie sich mit hineinnehmen in die originalen Zeitabschnitte – und inspirieren von den typischen Klängen, Geräuschen und traumhaften Kulissen in Jerusalem.

 

So, 6.6. – So, 25.7.2021

Ausstellung „Ausgrenzung und Verfolgung von Juden im Kreis Calw, 1933 – 1945“

Veranstalter und Ort: Gabriel Stängle, iP-Räume, Zedakah e.V., Talstraße 100, 75378 Bad Liebenzell-Maisenbach

 

So, 13.6.2021, 14 – 21.30 Uhr

Symposium „Jüdisches Leben im Nordschwarzwald“

Präsentation des Sammelbands „Jüdisches Leben im Nordschwarzwald“, in dem ca. 20 Autorinnen und Autoren 30 Artikel zu Themen jüdischen Lebens im Nordschwarzwald verfasst haben

Veranstalter: Ev. Schuldekan Calw, Zedakah e.V.

Anmeldung bis 7.6.2021: Tel. 07084 92760, infodontospamme@gowaway.zedakah.de

Zedakah e.V., Talstraße 100, 75378 Bad Liebenzell-Maisenbach

Weitere Informationen folgen

 

Di, 15.6.2021, 19.30 Uhr

Textwerkstatt „Der Mensch als Ebenbild Gottes? Jüdisch-rabbinische Auslegungen zur Schöpfung des Menschen“, Hans-Ulrich Probst, Judaist und Beauftragter für Weltanschauungsfragen

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Altensteig, Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

Anmeldung bis 9.6.2021: Tel. 07051 3950, schuldek.calw@elkw.de

Ev. Gemeindehaus, Kirchstr. 13, 72213 Altensteig

 

Mi, 16.6.2021, 11.15 Uhr

Stadtrundgang „Jüdisches Leben im Kurort Bad Herrenalb in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“, Gabriel Stängle und Pfr. Johannes Oesch

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Bad Herrenalb, Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

Treffpunkt: Paradies (romanische Vorhalle) des Klosters, Im Kloster, 76332 Bad Herrenalb

 

Do, 17.6.2021, 19.30 Uhr

Filmvorführung „Der Krieg in mir“ mit dem Regisseur Sebastian Heinzel

Siehe auch den Vortrag von Dr. Johnen am 28.6.2021

Veranstalter: Projektgruppe „Spuren jüdischen Lebens in Bad Wildbad“

Anmeldung: Tel. 07051 93650, maildontospamme@gowaway.vhs-calw.de

Eintritt: 8,50 € (Abendkasse), 7 € (ermäßigt)

KiWi Kino Bad Wildbad, König-Karl-Str.1, 75323 Bad Wildbad

 

Seit vielen Jahren wird Sebastian Heinzel von Kriegsträumen verfolgt. Mit dem Wunsch, diese Träume besser verstehen zu können, macht er sich auf den Weg und erforscht die Kriegsvergangenheit seines Großvaters. Der Kinofilm zeigt, wie sich Knoten in der Familiengeschichte lösen lassen, um Versöhnung und Heilung zwischen den Generationen zu ermöglichen und es gibt Impulse und Anregungen für eine andere Betrachtung der eigenen Biografie. »Der Film berührt, weil er viele Generationen anspricht und bewusst macht, welche langfristigen Folgen Krieg, Flucht und Völkermord nach sich ziehen. Er ermutigt, das Schweigen zu brechen.« (Hessischer Rundfunk)

 

Fr, 18.6.2021, 15 – 17.30 Uhr

Studiennachmittag über den jüdischen österreichisch-israelischen Religionsphilosophen Martin Buber (1878 – 1965) mit Pfr. i.R. Dr. Michael Volkmann

Einführungsvortrag „Martin Buber, Leben und Werk“, anschließend Seminar mit Quellenstudium „Martin Buber und der Zionismus“

Veranstalter: Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, Ev. Schuldekan Calw Anmeldung bis 14.6.2021: 07051 3950, schuldek.calw@elkw.de

Ev. Gemeindehaus, Wielandstr. 12, 75365 Calw-Heumaden    

 

Fr, 18.6.2021, 19.30 Uhr

Vortragsveranstaltung „Martin Buber: Die Erzählungen der Chassidim“, Pfr. i.R. Dr. Michael Volkmann

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Neuhengstett-Ottenbronn, Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

Petrus-Valdes-Haus, Möttlinger Str.1, 75382 Althengstett-Neuhengstett

 

Mo, 28.6.2021, 19.30 Uhr

Vortrag „Der Nazi-Terror in uns. Seelische Nachwirkungen der NS-Zeit und Wege ihrer Überwindung“ mit Dr. med. Rolf Johnen, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

Siehe die Filmvorführung am 17.6.2021

Veranstalter: Touristik Bad Wildbad, Projektgruppe „Spuren jüdischen Lebens in Bad Wildbad“

Anmeldung: Tel. 07051 93650, maildontospamme@gowaway.vhs-calw.de

Forum König-Karls-Bad, König-Karl-Str. 1, 75323 Bad Wildbad

 

Der Zweite Weltkrieg und der Terror des Nationalsozialismus haben in den Seelen der Betroffenen und bei deren Nachkommen stärkere Nachwirkungen hinterlassen, als vielen von uns bewusst ist. Die mit unendlichem Leid und großer Schuld verbundenen Erfahrungen der Opfer und der Täter beeinflussen auch noch die späteren Generationen. Wenn es gelingt, sich den in der eigenen Familiengeschichte verborgenen Erfahrungen aus dieser Zeit zu nähern, ergeben sich oft auch Lösungen für gegenwärtige Probleme. Im Vortrag wird – ausgehend von Fallgeschichten aus der psychotherapeutischen Praxis – zunächst dargelegt, was wir unter einem Trauma und einer Posttraumatischen Belastungsstörung verstehen. Im Anschluss wird erläutert, auf welchen Wegen traumatische Erfahrungen von einer Generation an spätere Generationen weitergegeben werden, und es werden Wege aufgezeigt, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

 

Fr, 30.7.2021 – 1.8.2021

Aufbaukurs Hebräisch lernen (Modul 3) mit Hanna Tischer

Veranstalter und Ort: Christliche Gästehäuser Monbachtal, Im Monbachtal 1, 75378 Bad Liebenzell

Informationen und Anmeldung: Tel. 07052 9261510, www.monbachtal.de/epaper/jahresprogramm/2021/54/

 

So, 8.8.2021, 15 Uhr

Rundgang durch Unterschwandorf mit Besichtigung des Friedhofs und der Marienkapelle, Kreisarchivar Martin Frieß und Pfr. Klaus Dieter Gress,

Veranstalter: Kreisarchivar Landkreis Calw, Ev. Kirchengemeinde Ober- und Unterschwandorf, Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

Treffpunkt: Rapp-Platz, Iselshauser Straße 1, 72221 Haiterbach-Unterschwandorf

 

Die einzige Gemeinde mit einem ausgeprägten jüdischen Leben im heutigen Kreis Calw war der kleine Ort Unterschwandorf. Der Ortsherr Theodor Carl Adolph Kechler von Schwandorf war hoch verschuldet, als er am Ende des 18. Jahrhunderts auf den rettenden Gedanken kam, gegen Schutzgeld heimatlose „Colonisten“, vor allem Juden und Katholiken, bei sich aufzunehmen. Gut sechs Jahrzehnte existierte hier eine jüdische Gemeinde, zu der auch eine Synagoge und ein außerhalb des Orts gelegener Friedhof gehörten. Bei der Führung werden wir den heute noch erhaltenen Friedhof besichtigen und dem jüdischen Leben im Ort nachspüren. Auch die Besichtigung der schönen Marienkapelle von 1886 gehört dazu.

 

Fr, 10.9.2021 – So, 12.9.2021

Seminar „Israelische Tänze“ (Aufbaukurs) mit Anke Zimmermann und Diane Mitenentzwei

Veranstalter und Ort: Christliche Gästehäuser Monbachtal, Im Monbachtal 1, 75378 Bad Liebenzell

Informationen und Anmeldung: Tel. 07052 9261510

www.monbachtal.de/epaper/jahresprogramm/2021/54/

 

So, 12.9.2021, 15 Uhr Tag des offenen Denkmals

Stadtspaziergang auf jüdischen Spuren in Bad Wildbad mit Dr. Marina Lahmann

Veranstalter: Projektgruppe „Spuren jüdischen Lebens in Bad Wildbad“

Treffpunkt: Am alten Brunnen, Kurplatz 1, 75323 Bad Wildbad

 

Do, 23.9.2021, 19 Uhr

Vortragsveranstaltung „Emanzipation der Juden in Württemberg“, Pfr. i.R. Dr. Joachim Hahn

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Calmbach, Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

Ev. Gemeindehaus, Kleinenztalstr. 8, 75323 Bad Wildbad-Calmbach

 

So, 10.10.2021, 15 – 17 Uhr

Jüdisches Leben in Pforzheim – Teil II. Eine Führung von der Altstadtkirche zum Platz der Synagoge mit dem Historiker Olaf Schulze (Teil I: 18.4.2021)

Treffpunkt: Haupteingang Ev. Altstadtkirche, Altstädter Str. 25 (Nähe Parkhaus Heliosklinik), 75177 Pforzheim

Veranstalter: Kath. Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald

Teilnehmerbeitrag: 5 €, max. 19 Teilnehmende, Anmeldung bis 3.10.2021: Tel. 07051 70338, keb.calw@drs.de

 

Die Spuren jüdischen Lebens in der badischen Stadt Pforzheim reichen bis ins Mittelalter zurück. Die rund zweistündige Führung verbindet die Darstellungen von Juden auf den spätmittelalterlichen Wandbildern im Chor der Altstadtkirche mit dem Platz der 1938 zerstörten Pforzheimer Synagoge. Auf dem Weg durch Pforzheims Innenstadt werden die Schlosskirche, ein Ritualmordvorwurf aus dem 13. Jahrhundert, der Humanist und Jurist Johannes Reuchlin, der Hoffaktor Model Löw, jüdische Geschäfte vor 1933 und das Schicksal jüdischer Schüler im Holocaust thematisiert.

 

Di, 9.11.2021, 19 Uhr

Lesung „Flucht nach vorne“ mit der Holocaust-Überlebenden Ruth Rosenstock

Veranstalter: Projektgruppe „Spuren jüdischen Lebens in Bad Wildbad“

Anmeldung: Tel. 07051 93650, maildontospamme@gowaway.vhs-calw.de

Ev. Stadtkirche, Kurplatz 1, 75323 Bad Wildbad

 

Ruth Rosenstock gehört zu den Menschen, die während der Naziherrschaft ausgegrenzt, verfolgt und mit dem Tode bedroht waren. Dass sie den Nazischergen entging und als Jugendliche die Bombardierung Königsbergs überstand, grenzt fast an ein Wunder. Dennoch, in all dem Leid, das Ruth Rosenstock erleben und erdulden musste, hat sie nie den Glauben an sich selbst verloren und sich für ihre Mitmenschen verantwortlich gefühlt. Ihre dramatische Überlebensgeschichte wird niemanden unberührt lassen.

 

Fr, 3.12.2021 – So, 5.12.2021

Aufbaukurs Hebräisch lernen (Modul 4) mit Hanna Tischer

Veranstalter und Ort: Christliche Gästehäuser Monbachtal, Im Monbachtal 1, 75378 Bad Liebenzell

Informationen und Anmeldung: Tel. 07052 9261510,

www.monbachtal.de/epaper/jahresprogramm/2021/54/

 

 

 

Verantwortlich für Konzeption und Planung:

Schuldekan Thorsten Trautwein, 1. Vorsitzender des Bildungswerks.

Die inhaltliche Verantwortung liegt bei den jeweiligen Veranstaltern bzw. Referentinnen und Referenten.

 

 

Kooperationspartner sind:

- Dr. Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg

- Ehemalige Synagoge Rottweil e.V.

- Ev. Erwachsenenbildung nördl. Schwarzwald

- Ev. Kirchenbezirke Calw-Nagold, Neuenbürg und Freudenstadt

- Jüd. Gemeinden Pforzheim und Rottweil

- Kath. Dekanat Calw

- Kath. Erwachsenenbildung Nördl. Schwarzwald

- Kreisarchivar Martin Frieß, Landkreis Calw

- Morija gGmbH

- Projektgruppe "Spurensuche jüd. Leben Bad Wildbad"

- Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen

- Zedakah e.V.

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