Neuer Geschäftsführer eingeführt - Themenangebote von Tobias Götz

Am 24. März wurde Tobias Götz in Nagold als neuer Geschäftsführer der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald eingeführt. Seit März ist er in seinem neuen Amt tätig.
Tobias Götz berichtet: „Ich hatte einen guten Start in den ersten Wochen. Ich danke allen, die zu einem gelingenden Ankommen beigetragen haben. Nun ist es mir wichtig Orte, Gemeinden und Akteure in der Bildungsarbeit in den Kirchenbezirken Calw-Nagold und Neuenbürg kennenzulernen. Damit möglichst Viele auch mich kennenlernen, lade ich neben all den vielfältigen sonstigen Begegnungsmöglichkeiten dazu ein, dass Kirchengemeinden und/oder einzelne Gruppen/Kreise mich als Referent einladen. Dazu stehe ich mit zwei persönlichen Themen zur Verfügung.““

Themenangebote

Thema 1: Ziele kirchlicher Bildungsarbeit

Bildung ist eine Wesensäußerung der Kirche - von Anfang an und insbesondere seit der Reformation. Dennoch fragt sich mancher: Wozu braucht es kirchliche Bildungsarbeit? Welche Ziele verfolgt kirchliche Bildungsarbeit? Wie kann kirchliche Bildungsarbeit im nördlichen Schwarzwald aussehen?

Verbunden mit einem Text aus dem Johannesevangelium eignet sich dieses Thema für einen Gottesdienst oder auch für einen Impulsabend mit der Möglichkeit zum anschließenden Gespräch.

Thema 2: „Sorge für das gemeinsamen Haus, unsere Erde“ – Warum Nachhaltigkeit auch für Christen kein Randthema sein kann

Unter dem Motto „Fridays for future“ gehen seit Monaten europaweit Woche für Woche Schüler und Studenten für mehr Limaschutz auf die Straße. Ihre Forderungen: Eine Klimapolitik, die sich mit allen Konsequenzen den Herausforderungen stellt und die von der internationalen Staatengemeinschaft formulierten Ziele der Agenda 2030, mit 17 globalen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, ohne Kompromisse umsetzt.

„Warum soll ich für die Zukunft lernen, wenn es die für uns alle vielleicht gar nicht mehr gibt?“ – so hat es die Urheberin dieser Aktionen, die schwedische Schülerin Greta Thunberg auf den Punkt gebracht. Papst Franziskus brachte es bei der Vorstellung seiner Umwelt-Enzyklika „Laudato si“ so ausgedrückt: „Wenn wir die Erde weiter zerstören, wird sie uns irgendwann zerstören“.

Der menschliche Einfluss auf die Natur ist immens. Verpflichtet nur diese Tatsache die heute lebenden Generationen zum Umdenken oder lässt sich dies auch theologisch-ethisch begründen? Welche Haltung können Christen in der Nachhaltigkeitsdebatte einnehmen?

Mit diesen und weiteren Fragen setzt sich dieses Impulsreferat auseinander.

 

Terminanfragen richten Sie an: info[at]eb-schwarzwald.de