Seniorenarbeit: Vielfalt und Ressourcen aufgezeigt

Engagierte trafen sich am 6. Juli in Neuenbürg zu einem „Tag des Austauschs und der Begegnung“.
Etwa 30 Frauen und Männer aus dem Kirchenbezirk Neuenbürg kamen auf Einladung des Netzwerks 60+ im Schlossberggemeindehaus zusammen. Die meisten von ihnen sind bereits in der Seniorenarbeit aktiv, leiten Gruppen und organisieren deren regelmäßige Treffen.

Für andere ist das Thema eher neu. Sie kamen, „um zu hören, welche Ideen und Möglichkeiten es gibt“ – etwa um eine neue Gruppe zu gründen und sich mit Interessierten zusammenzutun.

Die Teilnehmenden wurden von Dekan Joachim Botzenhardt und dem Netzwerk 60+ willkommen geheißen. Einen geistlichen Impuls gestaltete Dr. Anita Müller-Friese zusammen mit Bernhard Müller am Klavier. Nach einem ersten Kennenlernen untereinander ging es darum, die eigene Gruppe und das Angebot vorzustellen. Anschaulich wurde das Ganze durch eine große Karte des Kirchenbezirks. Hier wurden die „Steckbriefe“ der Teilnehmenden aus den Gemeinden verortet.

In drei Gruppen überlegten die Teilnehmenden, angeleitet durch das Netzwerk-Team, was in der eigenen Arbeit glückt und wie sie in ihrer Gemeinde eingebunden sind. Vor allem aber wurden Wünsche und das dafür nötige Handwerkszeug formuliert:

„Angebote mit den Leuten machen – nicht für sie“; „Themen für Vorträge“; „Tipps für Referenten“ – diese Wünsche wurden exemplarisch genannt.

Die Anwesenden hatten auch Fragen: „Wie kann ich Glauben vermitteln?“, „Wie gehe ich mit Demenz und Pflegebedürftigkeit um?“; „Wie erreichen wir Personen unter 70?“

Gelegenheit zum Austausch bot auch das gemeinsame Mittagessen im Gemeindehaus, das durch den Veranstaltungsservice Enztal organisiert und serviert wurde.

Die Ideen der Teilnehmenden wurden auf Moderationskarten festgehalten und geclustert. So entstand eine bunte Vielfalt, die einerseits das bereits vorhandene Potential deutlich macht, andererseits wertvolle Hinweise gibt, in welche Richtungen es künftig gehen kann. „Wir haben wichtige Rückmeldungen bekommen, die wir jetzt im Team ausarbeiten. Wir möchten den Prozess weiterführen und planen bereits eine Ideenwerkstatt für 12. Oktober in Birkenfeld“, sagt Susanne Haselbacher, als Hauptamtliche zuständig für innovative Seniorenarbeit im Kirchenbezirk Neuenbürg.

Der Tag für Mitarbeitende in der Seniorenarbeit endete gegen 14:00 Uhr mit Lied und Reisesegen.