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Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

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Viele Gesichter im Jahr 2017

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mehr Informationen in unserem Programmheft Februar bis August 2017


unser nächstes Highlight:

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In der Mediathek des SWR können Sie die Fernsehsendung "Heiner Geißler - Einer von hier" vom 11.05.2017 noch einmal ansehen, um sich mit dem Lebenslauf des Referenten vertraut zu machen.

Dienstag, 6. Juni 2017, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Erwachsenenbildung nördl. Schwarzwald, Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Schömberg, Kurhaus, Schwarzwaldstrasse 22

Was müsste Luther heute sagen?

mit Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D., Rodalben

Was müsste Luther heute sagen? ist eine sehr persönliche Annäherung an den Reformator durch den Jesuitenschüler und Katholiken Heiner Geißler. Könnte Martin Luther auch heute die Welt verändern? Was müsste er jetzt in den christlichen Kirchen reformieren? Müsste er sich selbst reformieren? Geißler spannt einen Bogen zwischen Luther und Papst Franziskus: "Jeder intelligente Katholik ist im Innern auch immer ein Protestant". Er ist überzeugt, dass es zu einem Unglück für die ganze Menschheit werden muss, wenn die Einheit der Kirchen von den Verantwortlichen weiter verhindert wird.

Dabei scheut sich Geißler, der nach dem Abitur ein zweijähriges Noviziat bei den Jesuiten absolvierte und mit 23 den Orden verließ, nicht, fällige theologische Korrekturen einzufordern. Geißlers Vortrag ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem historischen Reformator, garniert mit Einschüben, in denen der gelernte Politiker Geißler dem toten Reformator Einsichten und Appelle auf vielen, auch kirchenpolitischen Feldern der Gegenwart abverlangt.

Mitveranstalter: In Kooperation mit der Gemeinde Schömberg, Touristik und Kultur

Kosten: 6,00 €

unsere nächsten Veranstaltungen:

Donnerstag, 1. Juni 2017, 14:30 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Neubulach, Tel. 07053-7238
E-Mail: pfarramt@kirche-neubulach.de
Veranstaltungsort: Neubulach, Ev. Gemeindehaus, Mörikestraße 3
Die Frau in der guten alten Zeit - und heute?!
mit Margret Arnold, Neubulach
Mitveranstalter: Frauenkreis Neubulach

Dienstag, 6. Juni 2017, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Erwachsenenbildung nördl. Schwarzwald, Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Schömberg, Kurhaus, Schwarzwaldstrasse 22

Was müsste Luther heute sagen?

mit Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D., Rodalben

Was müsste Luther heute sagen? ist eine sehr persönliche Annäherung an den Reformator durch den Jesuitenschüler und Katholiken Heiner Geißler. Könnte Martin Luther auch heute die Welt verändern? Was müsste er jetzt in den christlichen Kirchen reformieren? Müsste er sich selbst reformieren? Geißler spannt einen Bogen zwischen Luther und Papst Franziskus: "Jeder intelligente Katholik ist im Innern auch immer ein Protestant". Er ist überzeugt, dass es zu einem Unglück für die ganze Menschheit werden muss, wenn die Einheit der Kirchen von den Verantwortlichen weiter verhindert wird.

Dabei scheut sich Geißler, der nach dem Abitur ein zweijähriges Noviziat bei den Jesuiten absolvierte und mit 23 den Orden verließ, nicht, fällige theologische Korrekturen einzufordern. Geißlers Vortrag ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem historischen Reformator, garniert mit Einschüben, in denen der gelernte Politiker Geißler dem toten Reformator Einsichten und Appelle auf vielen, auch kirchenpolitischen Feldern der Gegenwart abverlangt.

Mitveranstalter: In Kooperation mit der Gemeinde Schömberg, Touristik und Kultur

Kosten: 6,00 €

Dienstag, 13. Juni 2017, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Althengstett, Tel. 07051-3265
E-Mail: pfarramt.althengstett@elkw.de

Veranstaltungsort: Althengstett, Ev. Gemeindehaus, Friedhofstraße 6

Beschwingt in den Sommer

mit Gustl Schmid, Ostelsheim

Ein Nachmittag mit viel Musik und Gesang.

Mitveranstalter: Seniorennachmittag

Montag, 19. Juni 2017, 14:30 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Calw-Heumaden, Tel. 07051-3477
E-Mail: kirchengemeinde.heumaden@aol.com

Veranstaltungsort: Calw-Heumaden, Ev. Gemeindehaus, Wielandstraße 12

Auf der schwäbische Eisenbahne

mit Albrecht Fetzer, Pfarrer, Calw-Heumaden

Allerlei Schwäbisches um die Eisenbahn, Zugbegleiter und Mitreisende.

Mitveranstalter: Seniorenkreis

Montag, 19. Juni 2017, 14:30 bis ca. 16:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Kirchengemeinde Nagold, Tel. 07452-8410-0
E-Mail: info@evang-kirche-nagold.de

Veranstaltungsort: Nagold, Haus der Kirche, Bahnhofstraße 16, Johannesraum

Abenteuer in der Mission

mit Susanne Childers, Hawaii

Mitveranstalter: Senioren "Kreuz+quer"

Mittwoch, 21. Juni 2017, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Nachmittagsakademie Calw, Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Calw, Haus der Kirche, Badstraße 27

Sinti und Roma
Eine kaum aufgearbeitete Geschichte einer Ausgrenzung

mit Dr. Andreas Hoffmann-Richter, Pfarrer, Landeskirchlicher Beauftragter für die Zusammenarbeit mit Sinti und Roma in Baden-Württemberg, Ulm

Fast alle Kirchengemeinden erwiesen sich als unsolidarisch, als Sinti und Roma (überwiegend Christen) in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und in Konzentrationslagern ermordet wurden. Eine lange "Tradition" der Ausgrenzung ging solcher Haltung voraus. 1495 wurden die Sinti durch den Reichstag von Freiburg für vogelfrei erklärt. Es wurde ihnen zwischen 1750 und 1850 untersagt, sich niederzulassen oder gar Grundbesitz zu erwerben. Der Jahrhunderte lang aufgezwungene Lebensunterhalt durch Wandergewerbe wurde ihnen danach zum Vorwurf gemacht. Das Klischee, sie zögen umher, stammt aus dieser Zeit und noch immer werden in Verbindung mit dem Schimpfwort "Zigeuner" eine ganze Reihe weiterer Vorurteile verbreitet. Ein blinder Fleck ist im öffentlichen Bewusstsein die Geschichte der Rückkehrer aus den KZs und Zwangsarbeiterlagern in der Nachkriegszeit. Wenig wahrgenommen wurde ihre Emanzipation bis hin zum Staatsvertrag mit dem Land Baden-Württemberg im Jahr 2013. Nachgegangen werden soll auch der Rolle der Kirchen und der EU.

Mitveranstalter: Nachmittagsakademie Calw

Kosten: 5,00 €

Donnerstag, 22. Juni 2017, 15:00 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Bad Liebenzell, Tel. 07052-1397
E-Mail: pfarramt.bad-liebenzell@elkw.de

Veranstaltungsort: Bad Liebenzell, Ev. Gemeindehaus, Uhlandstraße 4

Leben und Arbeiten im Auftrag der Kirche auf Teneriffa

mit Andrea Bolz, Gemeindereferentin, Calw

Mitveranstalter: Kurgast- und Gemeindenachmittag

Donnerstag, 22. Juni 2017, 09:00 bis ca. 11:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Zwerenberg, Tel. 07055-7333
E-Mail: pfarramt.zwerenberg@elkw.de

Veranstaltungsort: Zwerenberg, Ev. Gemeindehaus, Bernecker Straße 7

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
Jahreslosung 2017 - Hesekiel 36,26

mit Anja Holland, Spielberg

Mitveranstalter: Frauenfrühstück Zwerenberg

Freitag, 23. Juni 2017, 19:30 bis ca. 21:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Gräfenhausen, Tel. 07082-8875
E-Mail: pfarramt.graefenhausen@elkw.de

Veranstaltungsort: Gräfenhausen, Ev. Gemeindehaus, Karl-Kircher-Straße 25

Martin Luther entdecken
Das neue Verständnis von Gottes Gerechtigkeit und die Folgen für die Reformation

mit Reinhard Zimmerling, Schuldekan i.R., Ostelsheim

Mitveranstalter: Begegnungsabend

Samstag, 24. Juni 2017, 14:30 bis ca. 18:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Calw - Stadt, Tel. 07051-931112
E-Mail: pfarramt.calw.stadtkirche-2@elkw.de

Veranstaltungsort: Calw, Haus der Kirche, Badstraße 27

Wenn Frauen den Mund auftun . . . wird Reformation lebendig
Frauennachmittag anlässlich des Reformationsjahres

mit Brigitte Dürr und Team, Martina Theurer, alle Calw

Die Reformation im 16. Jahrhundert bringen wir meist mit Männern wie Luther, Calvin und Zwingli in Verbindung. Aber welche Rolle spielten die Frauen bei der Durchsetzung der Reformation? Welche politische und gesellschaftliche Situation herrschte, als die Reformation sich im 16. Jahrhundert ausbreitete und wie war die Stellung der Frauen damals? Verschiedene Frauen werden an diesem Nachmittag zu Wort kommen. Katharina von Bora, die Frau Martin Luthers, und Katharina Schütz Zell, Ehefrau des Straßburger Reformators Matthias Zell, sind vielen bekannt. Sie haben sich nicht nur an theologischen Diskussionen beteiligt, sondern waren auch Haus- und Geschäftsfrauen, sozial engagiert und gefragte Ratgeberinnen. Elisabeth Cruciger war die erste Liederdichterin der evangelischen Kirche. Der musikalische Aspekt kommt auch an diesem Nachmittag mit einem Konzert von Frauen für Frauen nicht zu kurz.

Mitveranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, Calw

Sonntag, 25. Juni 2017, 16:00 bis ca. 18:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Althengstett, Tel. 07051-3265
E-Mail: pfarramt.althengstett@elkw.de

Veranstaltungsort: Althengstett, Festhalle, Jahnstraße 6

Martin Luther - ein Singspiel von Kindern und Jugendlichen
Kindermusical zum Reformationsjubiläum 2017

Im Rahmen der Reformationstage im Kirchenbezirk Calw führen Kinder und Jugendliche der Gemeinschaftsschule und Kirchengemeinde Althengstett ein Kindermusical zum Reformationsjubiläum auf. Es ist der 31. Oktober. Kinder ziehen maskiert und lautstark durch die Straßen und Gassen der Stadt. Sie rufen: "Süßes oder Saures!" - Es ist Halloween. Am Ende der Straße klopfen sie an eine Tür. Ein fremder Mann öffnet. "Ich bin sehr überrascht", sagt dieser Mann, "was heute in der Stadt los ist. Ich dachte immer, heute am 31. Oktober, erinnert ihr euch an mich!" Die Kinder schauen ihn irritiert an. - "Ach, ihr kennt mich nicht. Ich heiße Martin Luther. Ich komme aus einer ganz anderen Zeit. Ich würde euch gerne meine Welt zeigen. - Wollt ihr sie kennenlernen?" Das klingt nach Abenteuer. Die Kinder erleben eine abenteuerliche Reise in die Zeit und die Welt von Martin Luther, der die Weltgeschichte nachhaltig verändert hat. Eine weitere Aufführung des Kindermusicals findet am Sonntag, 2. Juli 2017, 15:30 Uhr, in der Aula Calw,

Am Schießberg, statt. Um eine Spende wird gebeten.

Mitveranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, Calw

Montag, 26. Juni 2017, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Neusatz-Rotensol-Bernbach, Tel. 07083-4685
E-Mail: pfarramt.neusatz-rotensol@elkw.de

Veranstaltungsort: Neusatz, Martin-Luther-Saal, Hindenburgstr. 3

Luther und die Reformation aus katholischer Sicht

mit Prof. Dr. Alexander Weihs, Pädagigische Hochschule, Karlsruhe

Montag, 26. Juni 2017, 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Montagsakademie Altensteig, Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Altensteig, Kath. Gemeindehaus, Karlstraße 13

Schlag drein! Haut drein?
Luthers Verhalten im Bauernkrieg und die Folgen

mit Paul Dieterich, Prälat i.R., Weilheim unter Teck

"Ein Christenmensch ist im Glauben ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan" - Martin Luther übte durch seine Schriften nicht nur Kritik am Papsttum, sondern forderte vor allem eine Reform der Kirche. Vielfach beriefen sich die Bauern, die unter massiven Einschränkungen ihrer Rechte durch den Adel zu leiden hatten, auf die Forderungen Luthers und verstanden sie als Grundlage, um für eine Aufhebung der Leibeigenschaft zu kämpfen. Luther wiederum sah dies als offenen Widerspruch gegen das Evangelium an und sprach sich für eine Ungleichheit im weltlichen Bereich aus. Paul Dieterich ist ehemaliger Prälat der Prälatur Heilbronn. Er wird der Frage nachgehen, wie die Zwei-Reiche-Lehre des Reformators mit seinen theologischen Forderungen zusammenpasst und welche Folgen sein Verhalten im gesellschaftlichen und sozialen Bereich hatte.

Mitveranstalter: Montagsakademie Altensteig

Kosten: 5,00 €

Dienstag, 27. Juni 2017, 14:30 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Calw - Stadt, Tel. 07051-931112
E-Mail: pfarramt.calw.stadtkirche-2@elkw.de

Veranstaltungsort: Calw, Haus der Kirche, Badstraße 27

Pilgern auf französisch
Film

mit Brigitte Dürr und Team, Calw

Unterschiedliche Menschen begeben sich mit ganz verschiedenen Beweggründen auf eine Pilgerreise und erfahren dabei eine ganz persönliche und überraschende Lebenswende. Ein Film mit Humor und Tiefgang.

Mitveranstalter: Frauenkreis

Dienstag, 27. Juni 2017, 09:00 bis ca. 11:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Emmingen/Pfrondorf, Tel. 07452-5722
E-Mail: pfarramt.emmingen-pfrondorf@elkw.de

Veranstaltungsort: Emmingen, Ev. Gemeindehaus, Oberjettinger Straße gegenüber der Kirche

Katharina von Bora
Die Frau an Luthers Seite

mit Sabine Lüdke, Pfarrerin, Altensteig

Mitveranstalter: Frauenfrühstück

Mittwoch, 28. Juni 2017, 20:00 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Neubulach, Tel. 07053-7238
E-Mail: pfarramt@kirche-neubulach.de

Veranstaltungsort: Neubulach, Ev. Gemeindehaus, Mörikestra0e 3

Johannes Brenz
Der Reformator Württembergs

mit Hans-Dieter Frauer, Historiker und Journalist, Herrenberg

Mitveranstalter: Treffpunkt der Frauen

Donnerstag, 29. Juni 2017, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ökumenisches Forum Neuenbürg, Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstraße 1

Gründe und Ursachen für die weltweiten Flüchtlingsströme
Politische und ethische Aspekte

mit Prof. Alexander Lohner, Lehrstuhl für Angewandte Ethik der Uni Kassel, theol. Grundsatzreferent Misereor

Täglich kommen Tausende von Flüchtlingen in Europa an. Und noch ist kein Ende des Flüchtlingszustroms in Sicht - ganz im Gegenteil! Krieg, Armut, die Verletzung der Menschenrechte und Hunger sind die Hauptfluchtursachen. Weltweit sind derzeit 60 Millionen Menschen auf der Flucht (die meisten sog. Binnenflüchtlinge) - so viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Und das ganz große Thema und Problem der Zukunft werden Klimaflüchtlinge sein! Prognosen über Migration aufgrund von Umweltproblemen oder damit verbundener Probleme gehen von einer Größenordnung zwischen grob 50 Millionen und 150 Millionen Menschen aus. Der Lebensstil in den Industriestaaten trägt zu dieser Situation bei. Welchen Anteil haben die Weltmächte an dieser Situation? Ist Veränderung möglich?

Mitveranstalter: Ökumenisches Forum Neuenbürg

Kosten: 5,00 €

Donnerstag, 29. Juni 2017, 19:30 bis ca. 21:15 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Dekanatamt Calw, Tel. 07051-931110
E-Mail: dekanatamt.calw@elkw.de

Veranstaltungsort: Bad Teinach-Zavelstein, Konsul-Niethammer-Kulturzentrum, Schulstraße 67

Play Luther
Ein musikalisches Theaterstück über Leben und Werk Martin Luthers

mit Lukas Ullrich und Till Florian Beyerbach von "Eure Formation"

Das Stück "Play Luther" beschäftigt sich auf drei Ebenen mit dem Leben und Werk Martin Luthers: Die Lieder des Reformators werden neu intoniert, wobei der Geist und die Sprache des fast 500 Jahre alten Liedguts erhalten bleiben. Im Schauspiel setzen die Künstler wichtige Lebensstationen unter verschiedenen Blickwinkeln in Szene. Die Wirkungen Luthers und der Reformation verdeutlichen die Schauspieler in einer Debatte über Kirche unter mittelalterlichen und gegenwärtigen Aspekten. 90 Minuten, die es in sich haben. Spannend, unterhaltend und informativ. Nähere Informationen und Karten gibt es bei den einzelnen Pfarrämtern sowie beim Dekanatamt Calw, Tel: 07051-931110 oder E-Mail: dekanat.calw@t-online.de.

Mitveranstalter: Evang. Kirchenbezirk Calw; Evang. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, Calw

Kosten: 10,00 €

Mittwoch, 5. Juli 2017, 19:30 bis ca. 21:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Erwachsenenbildung nördl. Schwarzwald, Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Calw, Haus der Kirche, Badstraße 27

Wie Luther nach Württemberg kam
oder: Wie wir evangelisch wurden

mit Dr. Wolfgang Schöllkopf, Pfarrer, Ulm

Obgleich Luther selbst nie in Württemberg war, verbreiteten sich seine Ideen hier sehr wirkungsvoll. So wurde der Südwesten durch Persönlichkeiten wie Johannes Brenz und den Calwer Dekan Johann Valentin Andreä geprägt. Auch Friedrich Christoph Oetinger und Christian Gottlob Barth, führende Vertreter des württembergischen Pietismus, sowie der Möttlinger Pfarrer Johann Christoph Blumhardt hatten später maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des evangelischen Württemberg. Pfarrer Dr. Wolfgang Schöllkopf ist landeskirchlicher Beauftragter für württembergische Kirchengeschichte und wird auch anhand "Calwer Größen" zeigen, wie die Region evangelisch wurde - und Luthers Entdeckungen so nach Württemberg kamen.

Donnerstag, 6. Juli 2017, 19:00 bis ca. 21:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Schömberg-Oberlengenhardt, Tel. 07084-934632
E-Mail: pfarramt.schoemberg@elkw.de

Veranstaltungsort: Bieselsberg, Friedenstraße 59/1

Das kleine 4x1 Luthers
Vorträge zu den vier "Soli"

mit Andreas Jägers

An diesem Abend steht "Sola scriptura (Allein die Schrift)" auf dem Programm. Weitere Abende: "Sola gratia (Allein die Gnade)" am 13.07.2017, 19.00 Uhr, Langenbrand, Pfarrwiesenweg 2. "Sola fide (Allein der Glaube)" am 18.,07.2017, 19.00 Uhr, Oberlengenhardt, Johannessstraße 9. "Solus Christus (Allein Christus)" am 24.07.2017, 19.00 Uhr, Schömberg, Brunnenstraße 48.

Mitveranstalter: Evang. Kirchengemeinden Schwarzenberg und Schömberg, Evang. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, Calw

Donnerstag, 6. Juli 2017, 14:30 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Neubulach, Tel. 07053-7238
E-Mail: pfarramt@kirche-neubulach.de

Veranstaltungsort: Neubulach, Ev. Gemeindehaus, Mörikestraße 3

Mut haben - Mut machen

mit Martha Heukers, Nagold

Mitveranstalter: Frauenkreis Neubulach

Freitag, 7. Juli 2017, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr - Anmeldung bis zum 3. Juli 2017

Veranstalter und nähere Infos:
Bezirksarbeitskreis Frauen (BAF) im Kirchenbezirk Neuenbürg, Tel. 07082-60411
E-Mail: dekanat.neuenbuerg@elkw.de

Veranstaltungsort: Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstraße 1

Die Lutherrose
Ein Abend mit allen Sinnen

mit Frauen des BAF-Team

Mit allen Sinnen gehen wir auf Spurensuche. Riechen, schmecken, sehen, hören und vieles mehr. Ein Abend für "Herz und Hirn". Die Kostenbeteiligung liegt bei 6,00 Euro pro Person zuzüglich Materialkosten, je nach workshop. Anmeldung erforderlich, da die Platzzahl begrenzt ist bis zum 3. Juli 2017 beim Dekanatamt Neuenbürg, Telefon 07082-60411 oder Email: dekanatamt.neuenbuerg@elkw.de.

Mitveranstalter: Frauenverwöhnabend

Montag, 10. Juli 2017, 14:30 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Calw-Heumaden, Tel. 07051-3477
E-Mail: kirchengemeinde.heumaden@aol.com

Veranstaltungsort: Calw-Heumaden, Ev. Gemeindehaus, Wielandstraße 12

Küchenweisheiten

mit Susanne Fetzer, Theologin und Journalistin, Calw

Was wurde gekocht? Wo wurde es erlernt? Was sind die Leibspeisen? Quiz, Informatives und Unterhaltsames zum Thema sind Bestandteile des Programms.

Mitveranstalter: Seniorenkreis

Montag, 10. Juli 2017, 10:00 bis ca. 16:00 Uhr - Anmeldung bis zum 3. Juli 2017

Veranstalter und nähere Infos:
Montagsakademie Altensteig, Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Ab Altensteig, Kath. Gemeindehaus, Karlstraße 13

Kirchenrundfahrt: Evangelisch-Katholisch-Jüdisch
Begegnungen mit Tradition und Moderne

mit Hans-Dieter Frauer, Historiker und Journalist, Herrenberg

Im Rahmen einer Kirchenrundfahrt in VW-Bussen und Privat-Pkws besichtigen wir katholische und evangelische Gottesdiensträume der Region. Beginn ist nach einer kurzen Erläuterung im Gemeindehaus eine Führung innerhalb und außerhalb der Katholischen Heilig Geist Kirche in Altensteig, ein Abstecher nach Berneck (Evangelische Laurentiuskirche aus dem Jahr 1490), Besichtigungen in Vollmaringen in der Katholischen St. Georg Kirche (neugotische, dreischiffige Hallenkirche) und im Bonhoeffer-Gemeindezentrum (ein evangelischer Gottesdienstraum in den Räumlichkeiten eines ehemaligen Lebensmittelgeschäfts), in der Gedenkstätte Synagoge Baisingen sowie in Rohrdorf (seit dem Jahre 1568 gibt es dort die Besonderheit, dass das Gebäude der Johanneskirche durch die evangelische und die römisch-katholische Gemeinde gemeinsam genutzt wird). Pausen für Mittagessen und Kaffee (jeweils auf eigene Kosten) sind vorgesehen. Teilnahmebeitrag: 15,00 EUR (schließt Fahrt und Führungen ein). Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bildungswerks. Der Teilnahmebeitrag wird am Veranstaltungstag in bar erhoben. Eine Anmeldung ist bis spätestens Montag, 3. Juli, bei der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald unter Tel. 07051-12656 bzw. E-Mail info@eb-schwarzwald.de möglich.

Mitveranstalter: Montagsakademie Altensteig

Kosten: 10,00 €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


aktuelle Programme und Flyer zum Download:

Halbjahresprogramm ab Februar 2017

Das Halbjahresprogramm informiert über ausgewählte Veranstaltungen in den Kirchengemeinden der Evangelischen Kirchenbezirke Calw, Nagold und Neuenbürg (Kreis Calw, westlicher Enzkreis und einzelne Gemeinden in den Kreisen Freudenstadt und Rastatt)

Halbjahresprogramm 2017 - 1                                     TalkimGarten.jpg

"Talk im Garten"während der Gartenschau Bad Herrenalb 2017

Während der Gartenschau Bad Herrenalb 2017 laden die kirchlichen Bildungswerke ein zu einem Gespräch mit Personen des öffentlichen Lebens. Sie bringen ein Lebensmotto oder einen Slogan ein, der Ausgangspunkt für ein Gespräch beim treffpunkt Kirche ist. Der "Talk im garten" findet während der Gartenschau an jedem Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils zwischen 15:00 und etwa 15:30 Uhr statt. Download

Weitere Informationen über den Treffpunkt Kirche auf der Gartenschau unter www.gepflanzt.com.


Aktuelle Programme der ökumenischen "Akademien"

Programme ab März 2017
Nachmittagsakademi             Montagsakademie           Ökumenisches Forum
Calw                                     Altensteig                        Neuenbürg
  Flyer Nachmittagsakademie Calw Flyer Montagsakademie Altensteig Flyer Ökumenisches Forum Neuenbürg

Samstag, 23. September, bis Sonntag, 8. Oktober 2017
Anmeldeschluss: 28. Februar 2017

Reise 2017: Ecuador

Studienreise:

Ein Stück vom Himmel
Höhepunkte Ecuadors

 

 

Weltkulturerbe- und Kolonialstädte wie Quito, Cuenca und Riobamba, Inkapaläste, Thermalquellen und Vulkane, magische Bergwelten und Naturparks. Ecuador hat auf einem überschaubaren Raum alles zu bieten, was wir mit Südamerika verbinden.

Knapp zweihundert Jahre nach Alexander von Humboldt reisen wir auf den Spuren des Forschers, der von keinem anderen Fleck der Erde so fasziniert war. Lassen wir uns von ihm anstecken. In unmittelbarer Nähe des Äquators sind wir dem Himmel nahe und finden uns urplötzlich in einem Naturparadies wieder. Authentische Begegnungen bringen uns die aktuelle Situation von Land und Leuten näher. Gottesdienstbesuche gehören zum Programmangebot dazu. Respekt vor Natur, Kultur und den Traditionen gehören zu unserem Reisegepäck und erinnern uns an Alexander von Humboldts Worte: „Was gegen die Natur ist, ist unrecht, schlecht und ohne Bestand!“

Eine dreitägige Verlängerung der Reise mit einem Aufenthalt im Insel- und Naturparadies Galapagos ist optional möglich.

Hinweis: Die Durchführung der Reise ist aufgrund der bisherigen Anmeldungen auch für das Verlängerungsprogramm gewährleistet. Weitere Anmeldungen nur für die Rundreise in Ecuador ohne Galapagos sind noch bis Ende März 2017 möglich, sofern die Reise nicht vorher ausgebucht ist. Allerdings können Mehrkosten durch erhöhte Fluggebühren entstehen. Stand: 28.02.2017

Nähere Infos und Anmeldung hier

Berichte aus der Arbeit des Bildungswerks:

Reisebericht Georgien - Armenien - Iran 2016 28 Teilnehmende aus der Region waren vom 1. bis zum 20. Oktober 2016 mit der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald unterwegs auf der ehemaligen Seidenstraße zwischen Tblisi - Jerewan - Teharan und Shiraz. Sie ebsuchten nicht nur viele Statten des Weltkultur-Erbes, sondern trafen sich auch mit Christinnen und Christen in Georgien, Armenien und dem Iran.

Ihre Eindrücke haben sie in einem Reisebericht festgehalten.

Download als PDF-Dokument


Wolf Kirchberg berichtet über Trauma

Wenn der Krieg im Kopf nicht aufhört

Diplompsychologe Wolf Kirchberg gab in der Nachmittagsakademie Calw Anregungen für Angehörige und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Zwei Photos befinden sich auf der Leinwand im Haus der Kirche in Calw. Eines davon zeigt Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten im Jahr 1945, ein anderes Photo Flüchtlinge auf der Balkanroute 2015. Ein Teilnehmer fragt: „Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mich mit dem Photo mit den Menschen am Ende des Zweiten Weltkriegs stärker identifiziere?“ Wolf Kirchberg ist Psychologe und erläutert im Rahmen der ökumenisch orientierten Nachmittagsakademie Calw posttraumatische Belastungsstörungen. Er weiß, dass Diskussionen über Flüchtlinge ein heißes Eisen sind. Auf der einen Seite befinden sich die Menschen, die helfen wollen und sich ehrenamtlich bis an den Rand ihrer Kräfte engagieren. Auf der anderen Seite gibt es die Vorbehalte gegenüber der „Willkommenskultur“, die teilweise mit Angst gepaart sind. Das ist nicht neu, wie Kirchberg mit einem Photo aus dem Jahr 1945 verdeutlicht. Bürger demonstrieren mit einer Aufschrift „Badens schrecklichster Schreck – der neue Flüchtlingstreck!!“ Und es gibt Menschen, die ihre eigenen Familienschicksale nicht loslassen.

„Nein, Sie sind völlig normal!“ Der Teilnehmer ist sichtlich beruhigt. „In der Psychologie komme ich mit moralischen Maßstäben meist nicht weiter“, erläutert Wolf Kirchberg seine Aussage. „Ich nehme den Menschen in den Blick und halte mir seine jeweilige Situation vor Augen. Mit erhobenem Zeigefinger komme ich in einer Therapie nicht zum Erfolg.“ weiterlesen


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Bertelsmann-Stiftung:
Landkreis Calw belegt in Sachen Weiterbildung bundesweit einen Spitzenplatz

Reinhard Kafka freut sich für die Evangelische Erwachsenenbildung im nördlichen Schwarzwald

„Die Lust auf Weiterbildung und lebenslanges Lernen sinkt“. So lautet das Ergebnis einer kürzlich vorgestellten Studie der Bertelsmann Stiftung . In ganz Deutschland? Nein! Ein von Schwabenköpfen geprägter Landkreis hört nicht auf, dem Genossen Trend Widerstand zu leisten. Denn wenn man die Ergebnisse der Studie genauer unter die Lupe nimmt, stellt man schnell fest: der Landkreis Calw ist bundesweit mit an der Spitze bei der Nutzung von Weiterbildungsangeboten – und in diese Statistik fließen die Daten aus der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald mit ein. „13.070 Unterrichtseinheiten aus dem Bereich der Evangelischen Kirchengemeinden und des Bildungswerks konnten wir allein für 2015 nachweisen. 42.645 Personen nahmen an den Veranstaltungen teil.“ Reinhard Kafka, Geschäftsführer der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald und Mitglied im Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, ist voll des Lobs für alle, die sich – überwiegend ehrenamtlich -engagieren.

Die Zahlen sprechen für Reinhard Kafka eine klare Sprache: „13.070 Unterrichtseinheiten, das bedeutet, dass in unserem Bereich 2015 an jedem Kalendertag (einschließlich Sonntag) etwa 36 Stunden Weiterbildung nicht nur angeboten sondern tatsächlich in Anspruch genommen wurde (von durchschnittlich 23 Personen pro Veranstaltung).“ Sein Bildungswerk sieht er als Teil eines Netzwerks mit der Katholischen Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald und den VHS’en in Calw und Nagold. „Ein toller Landkreis, wir freuen uns!“. Jede Bildungseinrichtung setzt eigene Schwerpunkte. „Wir machen viel im Bereich Familie. Mutter-Kind-Gruppen haben in den meisten Gemeindehäusern einen festen Platz, etwas rückgängig sind die Angebote für Senioren.“ Einen thematischen Schwerpunkt bilden die gut nachgefragten Veranstaltungen zu Philosophie, Theologie, Religion. Etwa 40 Prozent der Veranstaltungen widmen sich diesen Fragestellungen. „Schließlich haben in unserer Region Glaubensfragen seit jeher einen hohen Stellenwert und offene Angebote stoßen daher auf ein gewöhnlich hohes Interesse.“

Für die kommende Zeit hat sich die Evangelische Erwachsenenbildung viel vorgenommen. „Das Reformationsjubiläum geht bestimmt nicht still und klanglos an uns vorbei. Die Frage, wie Flüchtlinge in unserer Umgebung Unterstützung finden können, treibt gerade viele Initiativen im Umfeld der Kirchengemeinden um. Christliches Profil ist wieder neu gefragt.“ Mitte August wird das neuen Programmheft des Bildungswerks vorliegen. Nähere Informationen gibt es dann auf unserer Homepage.


Reisebericht Äthiopien 2015

Reisebericht einer Begegnungsreise nach Äthiopien

29 Teilnehmer waren im Herbst 2015 mit der Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald 14 Tage lang unterwegs in Äthiopien. Sie folgten damit einer Einladung der Mekane Yesus Kirche, der größten lutherischen Kirche Afrikas. Mit auf dem Besuchsprogramm waren Besuche in Westäthiopien. Im Norden konnten der Tana-See, Gondra und die Felsenkirchen in Lalibela aus dem 12. Jahrhundert (Nachbau des Heiligen Jerusalems) besichtigt werden. Download


Kirche in Gimbi

Die Kirchen sind zu klein

Reisegruppe der Evangelischen Erwachsenenbildung war unterwegs in Äthiopien

Es hat etwas Überzeugungsarbeit gedauert. Schließlich war Assefa Ayele bereit, dreißig Teilnehmern einer Studien- und Begegnungsreise der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald eine Fahrt mit der Tram in Äthiopiens Hauptstadt Addis Adeba zu ermöglichen. Der erfahrene Reiseleiter war bisher noch nie in den hochmodernen Wagons aus chinesischer Produktion unterwegs gewesen. Es ist die erste vollelektrische Stadtbahn ihrer Art in den knapp 50 Staaten Afrikas südlich der Sahara. Ende September 2015 wurde ein erstes Teilstück mit einer Länge von 14 Kilometern eröffnet. Am Schluss war Assefa begeistert: „Ein Meilenstein in der Geschichte unseres Landes! Ein Tor zur Moderne hat sich geöffnet. Bislang ist Äthiopien international nur als bettelarmes Land bekannt.“

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Szenen aus der NS-Zeit irritieren

Szenischer Rundgang durch Calw

Ein Bericht im Schwarzwälder Bote vom 20. Juli 2015

Es war, als ob der Himmel weinen wollte über das, was sich vor mehr als 70 Jahren in der NS-Zeit in Calw zugetragen hat. In die drückende Hitze hinein ergossen sich immer wieder Regenschauer auf die gespannt lauschenden Zuhörer. Die Teilnehmer am Stadtrundgang mit dem Thema "Calw in der NS-Zeit" hörten und sahen bewegende Szenen, die ihnen sichtlich unter die Haut gingen.

"Die Juden müssen weg. Sie sind unser Untergang", hallt es plötzlich in aggressivem Ton über den Marktplatz. Verdutzt bleiben Passanten stehen und lauschten irritiert. Fenster der Häuser am Marktplatz öffnen sich und aufgeschreckte Bürger werden zu Zaungästen.

Zwei Jungen, Schüler der Badstraßenschule, meinen es handele sich um echte Streitigkeiten auf dem Marktplatz und eilen herbei. "Kann ich helfen, ich bin Streitschlichter in der Schule", ruft der zwölfjährige Junge aus dem Kosovo. Das ungeplante Zwischenspiel wird von den Umstehenden lobend wahrgenommen.weiter


Für manche findet der Weltkrieg nie ein Ende

Schwarzwälder Bote (Alfred Verstl) berichtet auf Seite 3 über eine Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald in Calw am 5. Mai 2015 mit Professor Dr. Hartmut Radebold, Kassel.

Der Artikel kann hier heruntergeladen werden.

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rbsuedindien.jpg Reisebericht der Studien- und Begegnungsreise nach Südindien auf den Spuren von Hermann Gundert (1814-1893)

26 Teilnehmer sind vom 26. Oktober bis zum 10. November 2014 in Südindien unterwegs gewesen.

Hier ist zu lesen, welche Erfahrungen Sie gesammelt haben

(PDF-Dokument, ca. 3 MB).

 

Aktuelles

Altensteig: Feldpost offenbart des Vaters Wesen

Schwarzwälder Bote 20150312

Ein lieber Vater, ein prügelnder Vater und einer, dessen Wesensart sich seinen Kindern erst aus Briefen erschloss, die sie 1982 von der Mutter in drei Schuhkartons überreicht bekamen. Die Erfahrungen der "Kriegskinder", die in der Montagsakademie zur Sprache kamen, sind vielschichtig.

Richtig kennengelernt hat der frühere Rektor des Altensteiger Christophorus-Gymnasiums das Familienoberhaupt – abgesehen von kurzen Urlaubsaufenthalten und am Krankenlager – letztlich nur durch die weit mehr als 400 Schreiben, die er als Kompanieführer aus Russland, Belgien, Frankreich und den baltischen Staaten per Feldpost "an meine Lieben daheim" schickte.

Was der heute 84-jährige Lehrer als Kriegskind erlebte, darüber hat ihn der Geschäftsführer der evangelischen Erwachsenenbildung, Reinhard Kafka, in der Altensteiger Montagsakademie interviewt. Und nach der obligatorischen Kaffeepause berichteten einige Zuhörer im katholischen Gemeindehaus, wie es ihnen in dieser Zeit erging, welche Grenzerfahrungen sie an der Schwelle zwischen Leben und Tod gemacht haben und warum in der Familie später über die Zeit zwischen 1933 und 1945 so wenig – wenn überhaupt – gesprochen wurde.

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Altensteig: Nach dem Krieg war Ablehnung groß

Jeder zweite Einwohner von Altensteig ist fern der Flößerstadt zur Welt gekommen. Viele "Reingeschmeckte" kommen aus der ehemaligen DDR, andere von weit her. Was sie "Zwischen gestern und morgen" – so der Titel der Veranstaltung in der Montagakademie – erlebt haben, berichteten vier Männer und drei Frauen.

Ausländer, Spätaussiedler, Flüchtlinge, Menschen auf der Suche nach Arbeit und Wohnraum sind nach Altensteig gezogen. Die meisten wollen für immer hier bleiben, hat Pfarrer Thomas Essrich beim Gespräch mit Zugereisten im katholischen Gemeindehaus erfahren.

Bei Hermann Brenner (76) erübrigte sich die Frage. Der Metzgermeister hat in Altensteig das elterliche Fleischereifachgeschäft übernommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte sich sein Vater als Gemeinderat um die Unterbringung von ostdeutschen Flüchtlingen kümmern. Die Begeisterung habe sich bei den Einheimischen in Grenzen gehalten. "Wir haben genug mit uns zu tun, jetzt sollen wir auch noch Leute aus dem Osten aufnehmen", habe der Vater wiederholt zu hören bekommen. Von der unverhohlenen Ablehnung jener Zeit sei, so Brenner, aber längst nichts mehr zu spüren.

Pieter de Jong ist gebürtiger Holländer. Mit 24 Jahren zog es ihn hinaus in die Welt. Ein Vierteljahrhundert arbeitete der Ingenieur in Afrika, sieben Jahre in Asien. Als der Mittsiebziger in Liberia eine Frau kennen lernte, kam er zum ersten Mal mit dem Schwarzwald in Berührung. In Altensteig fühlt er sich heute heimisch. Was ihm am Anfang missfallen habe: "Wir haben viele Leute zu uns eingeladen – aber umgekehrt war das nie der Fall."

Richard Mücke (85) hat 1929 im Sudetenland im deutsch-österreichisch-tschechischen Grenzgebiet das Licht der Welt erblickt. Als er neun Jahre alt war, brach der Zweite Weltkrieg aus. "Ich habe viele beängstigende Situationen erlebt", berichtete er mit belegter Stimme. Mit fünfzehneinhalb Jahren wurde er in die Wehrmacht eingezogen. 1946 sei die Familie "von einem Tag auf den anderen" von der tschechischen Kommandantur aufgefordert worden, das überwiegend von Deutschen bewohnte Gebiet zu verlassen. Die Familie sei gezwungen worden, mit unbekanntem Ziel in einen von 40 Viehwaggons zu steigen. Die Befürchtungen, nach Sibirien verbannt zu werden, hätten sich "Gott sei Dank" nicht bewahrheitet. Gelandet seien sie in Bayern. Als Jugenddorfleiter des CJD sei er 1962 nach Altensteig gekommen und habe dort schnell Anschluss gefunden.

Gudrun Lassahn kommt aus Sachsen. Als Bessarabiendeutsche musste ihre Mutter die rumänische Sprache lernen. Weil sie sich als Schwabenstämmige fühlte, "wollte ich unbedingt nach Baden Württemberg". Allerdings nicht nach Altensteig, sondern aufs flache Land. Es ist anders gekommen. Inzwischen fühlt sich die Frau eines Zahnarztes in ihrer neuen Heimat wohl. Im Altensteiger Liederkranz habe sie viele nette Menschen kennengelernt.

Lydia Bay stammt aus Usbekistan, 1993 kam sie nach Deutschland, lebte zuerst in Wildberg und seit 1996 in Altensteig. "Mein Heimatland ist schön, aber die Flüsse sind sehr kalt", erzählt die 59-Jährige mit einem Lächeln im Gesicht. Der Neuanfang in Altensteig sei ihr wegen der Sprache und weil sie den Beruf als Baumeisterin nicht mehr ausüben konnte schwer gefallen. Weil in Usbekistan "Faschisten an der Regierung" seien und Deutschland eine Demokratie sei, wolle sie auf keinen Fall in ihr Heimatland zurückkehren. weiterlesen


Seelennahrung von hoher Qualität

Präsentation Qualitätssiegel

Im Beisein von Prälat Christian Rose und dem Calwer Dekan Erich Hartmann stellte Schuldekan Thorsten Trautwein das Qualitätssiegel der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald vor.

Umfangreiche Maßnahmen hatte in einem zwölfjährigen Prozess zur Zertifizierung geführt. Dafür wurde beispielsweise ein Leitbild erstellt und ein Qualitätsmanagementsystem entwickelt. "Wir haben eine Bestandsaufnahme gemacht", unterstrich Trautwein, "einen externen Auditor hinzugezogen, ein Handbuch zusammengestellt und Entwicklungsprojekte benannt."

Die Mühe hat sich gelohnt. Viele Abläufe von der Planung bis zur Auswertung einer Veranstaltung sind jetzt klar und nachvollziehbar strukturiert. Vorher hat alles auch funktioniert, aber jetzt sind die Verantwortlichkeiten transparent geklärt. "Wir setzen auf Beständigkeit, aber es gibt – wie wir es im Calwer Hermann-Gundert-Jahr mit 20 eigenen Veranstaltungen entdecken durften – immer wieder Platz für Entdeckungen an neuen Orten mit neuen Formaten und anderen Partnern. Die gute Nachfrage begeistert und bestärkt uns in unserer Arbeit", erklärte Reinhard Kafka, der Leiter des Bildungswerks.

Die Aufgabe des Bildungswerks sei es zuvorderst, die Kirchengemeinden zu unterstützen, Referenten zu vermitteln und als kirchlicher Dienstleister aufzutreten. Es sei jetzt Aufgabe gewesen, sich des eigenen Auftrages zu vergewissern auch im Hinblick auf Partnerschaften, auf den demografischen Wandel, die besondere Situation des ländlichen Raums und der technischen Entwicklung der Kommunikationswege. "Das Internet kann aber die persönliche Begegnung nicht ersetzen. Der Austausch von Meinungen in Lebens- und Glaubensfragen wird an Bedeutung nicht verlieren, stellt aber die Anbieter vor Veranstaltungen vor immer größer werdende Herausforderungen", ist sich Pfarrer Martin Schoch, Beauftragter für Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk Calw, sicher.

"Wir haben inzwischen eine weiter gewachsene Zielgruppe, nämlich die der älteren, mobilen, gebildeten Menschen", erläuterte Schuldekan Trautwein, der Vorsitzend des Bildungswerks. "Es gehe um lebensbegleitendes Lernen weiterlesen

Salzmarsch: Widerstand ist friedlich

Salzmarsch Calw

Mit weißen Schals und dem Aufdruck "Salzmarsch Calw 2014" machten sich mehr als 100 Personen zwei Stunden lang auf den Weg durch die Calwer Straßen.

Zuerst mussten sie allerdings im Hermann-Hesse-Museum ein Gelöbnis unterschreiben: "Wir üben keine Gewalt aus. Unser Widerstand ist friedlich – auch um den Preis des eigenen Lebens." Diese Erklärung hatte Mahatma Gandhi 1930 von den Menschen gefordert, die mit ihm 1930 zum legendären Salzmarsch in Indien an das Arabische Meer aufbrachen.

"Calw trifft Indien", war das Hermann-Gundert-Jahr 2014 überschrieben. Der ehemalige Reichtum Calws und die Unabhängigkeit Indiens sind eng mit dem Salzhandel verbunden. Für Reinhard Kafka von der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, lag es daher nahe, im Rahmen des Kirchenbezirksfestes einen Salzmarsch zu organisieren. Schließlich stand das Fest unter dem Motto "Salz der Erde".

Mathias Reiter vom Stadttheater Pforzheim trug an ausgewählten Orten unter anderem Texte von indischen Philosophen, von Hermann Hesse und Friedrich Schiller zum Thema "Freiheit, Gerechtigkeit und "Eigensinn" vor. Sein Kollege Timo Beyerling inszenierte bewegende Szenen.

Als ein eingesperrter "Salzdieb" machte er die Anwesenden durch Schreie aus dem vergitterten Fenster des "Langen", dem ehemaligen Calwer Gefängnis, auf seine Situation aufmerksam. Als eine Teilnehmerin weiterlesen

Video Salzmarsch Calw

Ein Video zum Salzmarsch in Calw finden Sie als Dokumentation hier.



 
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