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Willkommen bei der
Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

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Die nächsten Veranstaltungen:

Sonntag, 26. Juni 2016, 11:00 bis ca. 17:30 Uhr
überregionaler Hinweis

Veranstalter und nähere Infos:
Gesprächskreis "Kirche für Morgen"
Informationen und Anmeldung über www.kirchefuermorgen.de
Veranstaltungsort: Stuttgart, Hospitalhof, Büchsenstraße

"Wenn nicht jetzt, wann dann?"
Wozu uns Luther heute inspirieren will

Das Reformationsjubiläum naht und unsere Kirche bereitet sich auf die Feierlichkeiten vor. Das Forum will eine starke Stimme im Reformationschor sein. Kirche für morgen lädt ein, jetzt die Chance des Jubiläums zu nutzen: Rückwärts schauen um vorwärts zu denken. So bleibt Kirche lebendig! Der Theologe und Schriftsteller Dr. Fabian Vogt wird uns mit seinem Referat herausfordern. Inspiriert von Luthers Tischreden werden wir im schönen Saal des Hospitalhofes in Stuttgart gemeinsam mittagessen. Interessante Gäste stellen dabei zwischen den Gängen frische Thesen vor, die wir an den Tischen weiterdenken: Dieter Pirk, Dipl.-Betriebswirt/Personalentwickler; Dr. Christiane Kohler-Weiß, Pfarrerin, Beauftragte Reformationsjubiläum der Evang. Landeskirche; Tobi Wörner, Berufsmusiker/Produzent, Gemeindeleitung Jesustreff Stuttgart; Angela Krieg, Sozialarbeiterin. Das Und Duo Camillo bietet mit seinem Programm ein Kirchenkabarett der Extraklasse. Das Forum ist familienfreundlich: für Kinder ab 4 Jahren gibt es ein abwechslungsreiches und spannendes Kinderprogramm.

Montag, 27. Juni 2016, 14:30 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Stammheim; Tel. 07051-40380
E-Mail: pfarramt.calw-stammheim@elkw.de
Veranstaltungsort: Stammheim, Ev. Gemeindehaus, Gartenstraße 4

Märchen und Sagen

Team des Frauenkreises
Mitveranstalter: Älterer Frauenkreis

Freitag, 8. Juli 2016, 19:30 bis ca. 22:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Ostelsheim; Tel. 07033-42333
E-Mail: pfarramt.ostelsheim@elkw.de

Veranstaltungsort: Ostelsheim, Ev. Gemeindehaus, Hauptstraße 2

Weinprobe mit Käthe und Martin Luther

Rainer und Mechthild Köpf, Beutelsbach

"Der Wein ist gesegnet und hat das Zeugnis der Schrift, das Bier dagegen ist menschliche Tradition" - diesem Ausspruch Luthers als Weinliebhaber geht die Weinprobe für Leib und Seele mit Rainer und Mechthild Köpf als Martin und Käthe Luther nach. So sehr Luther dem selbstgebrauten Gerstensaft seiner Frau Käthe zusprach, so schätzte er doch auch den Wein. In historischen Gewändern werden Rainer und Mechthild Köpf als Martin und Käthe Luther durch eine "Weinprobe für Leib und Seele" führen. Es werden fünf Weine verkostet, die mit dem Leben des Reformators in Beziehung stehen. Neben dem Leben Luthers kommt auch das Evangelium an diesem Abend nicht zu kurz. Die Mindesteilnehmerzahl sind 20 Personen. Es wird ein Unkostenbeitrag von 13,00 Euro pro Person erhoben. Anmeldung bis Freitag, 24. Juni 2016 bei der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald.

Kosten: 13,00 €

Freitag, 8. Juli 2016, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Bezirksarbeitskreis Frauen (BAF) im Kirchenbezirk Neuenbürg; Tel. 07082-60411
E-Mail: dekanat.neuenbuerg@elkw.de

Veranstaltungsort: Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstraße 1

Und heimlich nagt der Neid
Frauenverwöhnabend

Irene Hahn, Theologin, Ehefrau und Mutter, Gunzenhausen

Genießen Sie einen Abend mit Musik und gutem Essen. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine "innere Reise". Um einen Kostenbeitrag wird gebeten.
Mitveranstalter: Bezirksarbeitskreis Frauen (BAF) im Kirchenbezirk Neuenbürg

Montag, 11. Juli 2016, 14:30 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Stammheim; Tel. 07051-40380
E-Mail: pfarramt.calw-stammheim@elkw.de

Veranstaltungsort: Stammheim, Ev. Gemeindehaus, Gartenstraße 4

Honig und mehrDer Imker kommt zu uns


N.N., Imker aus Stammheim

Mitveranstalter: Älterer Frauenkreis

Mittwoch, 13. Juli 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Nachmittagsakademie Calw; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Calw, Haus der Kirche, Badstraße 27, Andreäsaal

Eduard Mörike und Johann Christoph Blumhardt
Eine Männerfreundschaft zwischen Poesie und Religion


Albrecht Esche M.A, Theologe und Literaturwissenschaftler, Mössingen

Poesie und Religion begegnen sich in zwei großen Gestalten des 19. Jahrhunderts: Eduard Mörike und Johann Christoph Blumhardt. Beide pflegten eine intensive Studentenfreundschaft und haben sich auch noch im Erwachsenenalter getroffen. Allerdings lebten der Dichter-Pfarrer und der Heiler-Pfarrer in völlig unterschiedlichen Welten. Umso spannender ist ihre biographische Beziehung, die bei Mörike in seiner Lyrik und bei Blumhardt in seiner Reich-Gottes-Erwartung entfaltet wird. Damit stehen zwei Lebensentwürfe im Raum, die zwischen poetisch-säkularer und religiös-visionärer Utopie angesiedelt sind und auch heute noch faszinieren können.


Mitveranstalter: Nachmittagsakademie Calw
Kosten: 5,00 €

Donnerstag, 21. Juli 2016, 08:00 bis ca. 19:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ökumenisches Forum Neuenbürg; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Calw, Kath. Kirche Calw, Bahnhofstraße

Auf den Spuren von Benediktinern und Reformation
Ein Tagesausflug in den Nordelsass

Der Bus fährt zunächst nach Neuenbürg, um bei der Katholischen Kirche Neuenbürg, Wildbader Straße, weitere Teilnehmer aufzunehmen (Zusteigemöglichkeiten gibt es in Calw-Hirsau, Calmbach). Im nahe der Grenze gelegenen nordelsässischen Wissembourg begegnen uns einerseits in St. Peter und Paul die Spuren eines der einflussreichsten Benediktinerklöster des Mittelalters, andererseits aber auch in St. Johannes ein Zentrum der Reformation, an dem der bekannte Reformator und Humanist Martin Bucer von 1522-28 gewirkt hat. Bevor wir uns am Nachmittag der geschichtsträchtigen Altstadt von Wissembourg zuwenden wollen, werden wir am Vormittag noch die Burg Fleckenstein, landschaftlich bezaubernd gelegen und eine der schönsten Burgruinen des Nordelsass, anschauen. Die Burg wurde einst von einflussreichen Beamten der Hohenstaufen bewohnt. Die Mittagspause führt uns in den Gimbelhof, einem urtümlichen elsässischen Gasthof nahe der Burg. Abfahrt: um 8.00 Uhr ab Katholische Kirche Calw und um 8.30 Uhr ab Katholische Kirche Neuenbürg. Rückkehr gegen 18.30 Uhr in Neuenbürg und gegen 19.00 Uhr in Calw. Kosten: 30 € - darin enthalten Fahrt in modernem Reisebus, Eintritt in die Burg Fleckenstein, Führungen in der Burg und in Wissembourg - Mittagessen und Getränke sind extra zu bezahlen. Bitte melden Sie sich bis spätestens 10.7.2015 bei der keb Nördlicher Schwarzwald, Bozener Straße 40/1, 75365 Calw-Heumaden, Tel. 07051 70338, Fax 07051 70394, Email: Info@keb-noerdlicherschwarzwald.de, an und überweisen Sie den Teilnehmerbeitrag von 30 € auf das Konto der keb, IBAN: DE19 6665 0085 0000 1669 87, Sparkasse Pforzheim-Calw.

Mitveranstalter: Ökumenisches Forum Neuenbürg

Kosten: 30,00 €

Donnerstag, 21. Juli 2016, 15:00 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Bad Liebenzell; Tel. 07052-1397
E-Mail: pfarramt.bad-liebenzell@elkw.de

Veranstaltungsort: Bad Liebenzell, Ev. Gemeindehaus, Uhlandstraße 4

Eine Schwäbin im Land der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Evelyn Theurer, Missionarin der Liebenzeller Mission in Frankreich

Mitveranstalter: Kurgast- und Gemeindenachmittag

Donnerstag, 21. Juli 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Nagold-Remigiuskirche; Tel. 07452-2320
E-Mail: pfarramt.nagold.remigiuskirche@elkw.de

Veranstaltungsort: Nagold, Gemeinehaus Lemberg, Remigiusweg 3

Aus der Arbeit als Gastronomieseelsorgerin

Heike Hauber, Pfarrerin, Nagold

Dienstag, 26. Juli 2016, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Kurpfarramt Schömberg; Tel. 07084-4354
E-Mail: krankenhauspfarramt.schoemberg@elkw.de

Veranstaltungsort: Schömberg, Kurhaus, Schwarzwaldstraße 22, Lesesaal

Jesus bei Christine Lavant
Oder: Kreuzzertretung! - Eine Hündin heult

Matthias Eidt, Pfarrer, Kurpfarramt Schömberg

Die österreichische Dichterin Christine Lavant (1915-1973) ist weitgehend unbekannt. Zu Unrecht: Nicht nur für Thomas Bernhard zählen ihre die Abgründe der menschlichen Existenz ausleuchtenden Gedichte schlicht zu den "Höhepunkten der deutschen Lyrik". Geheimnisvoll gegenwärtig darin: die Gestalt Christi, die Christine Lavant ebenso verehrend wie blasphemisch umkreist.

Mitveranstalter: Veranstaltung im Rahmen des "Offenen Abend"

Donnerstag, 25. August 2016, 15:00 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Bad Liebenzell; Tel. 07052-1397
E-Mail: pfarramt.bad-liebenzell@elkw.de

Veranstaltungsort: Bad Liebenzell, Ev. Gemeindehaus, Uhlandstraße 4

Charlotte Mörike
Eine ganz besondere Frau

Gabrielle Schröter, Schömberg

Mitveranstalter: Kurgast- und Gemeindenachmittag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


aktuelle Programme und Flyer zum Download:

Halbjahresprogramm
(September 2015 bis Januar 2016) Download

Halbjahresprogramm 1-2016 Das Halbjahresprogramm (Februar bis August 2016) kann hier heruntergeladen werden.

Das Halbjahresprogramm informiert über ausgewählte Veranstaltungen in den Kirchengemeinden der Evangelischen Kirchenbezirke Calw, Nagold und Neuenbürg (Kreis Calw, westlicher Enzkreis und einzelne Gemeinden in den Kreisen Freudenstadt und Rastatt)

 

 

 

 


 
Programme für das erste Halbjahr 2016 (ab Februar/März):

Calw                                    Altensteig                          Neuenbürg
 
Programm Nachmittagsakademie Calw 1-2016 Programm Montagsakademie Altensteig 1-2016   Programm Ökumenisches Forum Neuenbürg 1-2016  

 Samstag, 1. Oktober bis Donnerstag, 20. Oktober 2016

Reise 2016: Georgien, Armenien, Iran

Studienreise:

Klöster, Kirchen und Paläste des alten Perserreiches

Eintauchen in die Geschichte: Wir bewegen uns auf den Spuren des Perserreiches, das sich im achten Jahrhundert vor Christus vom Mittelmeer bis nach Indien und von Armenien bis nach Ägypten erstreckte. Die Märchenwelt aus 1001 Nacht erstrahlt in unzähligen Palästen und Tempeln, die uns zu Besuchen einladen. Vorgesehen sind Begegnungen mit christlichen Gemeinden in der Region.
Unser Augenmerk gilt auch den Religionen. Noch vor Christi Geburt breitete sich dort die Lehre des Zarathustra aus. In Armenien ist die älteste christliche Nation der Welt beheimatet. Der Islam konnte erst nach erbittertem Widerstand auf dem Gebiet des heutigen Iran Fuß fassen. Die Islamische Republik Iran nimmt heute für sich in Anspruch, besonders gute Beziehungen zu Christen zu pflegen. Tradition und Moderne, Geschichte und Geschichten werden uns zwanzig Tage lang begleiten.

Hinweis: Die Reise ist bereits ausgebucht (23. März 2016). Anmeldungen können nur noch über eine Warteliste entgegengenommen werden.

Nähere Infos und Anmeldung hier


Reisebericht Äthiopien 2015

Reisebericht einer Begegnungsreise nach Äthiopien

29 Teilnehmer waren im Herbst 2015 mit der Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald 14 Tage lang unterwegs in Äthiopien. Sie folgten damit einer Einladung der Mekane Yesus Kirche, der größten lutherischen Kirche Afrikas. Mit auf dem Besuchsprogramm waren Besuche in Westäthiopien. Im Norden konnten der Tana-See, Gondra und die Felsenkirchen in Lalibela aus dem 12. Jahrhundert (Nachbau des Heiligen Jerusalems) besichtigt werden. Download


Kirche in Gimbi

Die Kirchen sind zu klein

Reisegruppe der Evangelischen Erwachsenenbildung war unterwegs in Äthiopien

Es hat etwas Überzeugungsarbeit gedauert. Schließlich war Assefa Ayele bereit, dreißig Teilnehmern einer Studien- und Begegnungsreise der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald eine Fahrt mit der Tram in Äthiopiens Hauptstadt Addis Adeba zu ermöglichen. Der erfahrene Reiseleiter war bisher noch nie in den hochmodernen Wagons aus chinesischer Produktion unterwegs gewesen. Es ist die erste vollelektrische Stadtbahn ihrer Art in den knapp 50 Staaten Afrikas südlich der Sahara. Ende September 2015 wurde ein erstes Teilstück mit einer Länge von 14 Kilometern eröffnet. Am Schluss war Assefa begeistert: „Ein Meilenstein in der Geschichte unseres Landes! Ein Tor zur Moderne hat sich geöffnet. Bislang ist Äthiopien international nur als bettelarmes Land bekannt.“

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Szenen aus der NS-Zeit irritieren

Szenischer Rundgang durch Calw

Ein Bericht im Schwarzwälder Bote vom 20. Juli 2015

Es war, als ob der Himmel weinen wollte über das, was sich vor mehr als 70 Jahren in der NS-Zeit in Calw zugetragen hat. In die drückende Hitze hinein ergossen sich immer wieder Regenschauer auf die gespannt lauschenden Zuhörer. Die Teilnehmer am Stadtrundgang mit dem Thema "Calw in der NS-Zeit" hörten und sahen bewegende Szenen, die ihnen sichtlich unter die Haut gingen.

"Die Juden müssen weg. Sie sind unser Untergang", hallt es plötzlich in aggressivem Ton über den Marktplatz. Verdutzt bleiben Passanten stehen und lauschten irritiert. Fenster der Häuser am Marktplatz öffnen sich und aufgeschreckte Bürger werden zu Zaungästen.

Zwei Jungen, Schüler der Badstraßenschule, meinen es handele sich um echte Streitigkeiten auf dem Marktplatz und eilen herbei. "Kann ich helfen, ich bin Streitschlichter in der Schule", ruft der zwölfjährige Junge aus dem Kosovo. Das ungeplante Zwischenspiel wird von den Umstehenden lobend wahrgenommen.weiter


Für manche findet der Weltkrieg nie ein Ende

Schwarzwälder Bote (Alfred Verstl) berichtet auf Seite 3 über eine Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald in Calw am 5. Mai 2015 mit Professor Dr. Hartmut Radebold, Kassel.

Der Artikel kann hier heruntergeladen werden.

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Studien- und Begegnungsreise nach Äthiopien
Samstag, 24. Oktober, bis Samstag, 7. November 2015 (15 Tage)

Äthiopien - Begegnungen mit einer einzigartigen christlichen Kultur

Äthiopien

Eine der ältesten christlichen Kirchen ist in Äthiopien beheimatet. Äthiopien ist ein Land großer Vielfalt und gleichzeitig der krassen Gegensätze: Mindestens 80 verschiedene Völker mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen leben im Land. Als eines von nur zwei Ländern Afrikas war Äthiopien niemals Kolonie. Mit den Burgen und Palästen von Gondar und den Felsenkirchen von Lalibela finden sich zahlreiche UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten im Land.

Die Reise geht zurück auf eine Einladung der “Ethiopian Evangelical Church Mekane Yesus” (EECMY), die größte Lutherische Kirche Afrikas mit etwa fünf Millionen Mitgliedern. Sie steht in enger Verbindung mit der Tradition der „Hermannsburger Mission“ (heute: Ev.-Luth. Missionswerk in Niedersachsen ELM), deren Projekte zu den Besuchsziele unserer Reise zählen.

Mindestteilnehmerzahl: 28 Personen
Höchstteilnehmerzahl:  34 Personen

Teilnehmerzahl zum 5. August 2015: 32 Personen

Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

Weitere Informationen hier




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26 Teilnehmer sind vom 26. Oktober bis zum 10. November 2014 in Südindien unterwegs gewesen.

Hier ist zu lesen, welche Erfahrungen Sie gesammelt haben

(PDF-Dokument, ca. 3 MB).

 

Aktuelles

Altensteig: Feldpost offenbart des Vaters Wesen

Schwarzwälder Bote 20150312

Ein lieber Vater, ein prügelnder Vater und einer, dessen Wesensart sich seinen Kindern erst aus Briefen erschloss, die sie 1982 von der Mutter in drei Schuhkartons überreicht bekamen. Die Erfahrungen der "Kriegskinder", die in der Montagsakademie zur Sprache kamen, sind vielschichtig.

Richtig kennengelernt hat der frühere Rektor des Altensteiger Christophorus-Gymnasiums das Familienoberhaupt – abgesehen von kurzen Urlaubsaufenthalten und am Krankenlager – letztlich nur durch die weit mehr als 400 Schreiben, die er als Kompanieführer aus Russland, Belgien, Frankreich und den baltischen Staaten per Feldpost "an meine Lieben daheim" schickte.

Was der heute 84-jährige Lehrer als Kriegskind erlebte, darüber hat ihn der Geschäftsführer der evangelischen Erwachsenenbildung, Reinhard Kafka, in der Altensteiger Montagsakademie interviewt. Und nach der obligatorischen Kaffeepause berichteten einige Zuhörer im katholischen Gemeindehaus, wie es ihnen in dieser Zeit erging, welche Grenzerfahrungen sie an der Schwelle zwischen Leben und Tod gemacht haben und warum in der Familie später über die Zeit zwischen 1933 und 1945 so wenig – wenn überhaupt – gesprochen wurde.

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Altensteig: Nach dem Krieg war Ablehnung groß

Jeder zweite Einwohner von Altensteig ist fern der Flößerstadt zur Welt gekommen. Viele "Reingeschmeckte" kommen aus der ehemaligen DDR, andere von weit her. Was sie "Zwischen gestern und morgen" – so der Titel der Veranstaltung in der Montagakademie – erlebt haben, berichteten vier Männer und drei Frauen.

Ausländer, Spätaussiedler, Flüchtlinge, Menschen auf der Suche nach Arbeit und Wohnraum sind nach Altensteig gezogen. Die meisten wollen für immer hier bleiben, hat Pfarrer Thomas Essrich beim Gespräch mit Zugereisten im katholischen Gemeindehaus erfahren.

Bei Hermann Brenner (76) erübrigte sich die Frage. Der Metzgermeister hat in Altensteig das elterliche Fleischereifachgeschäft übernommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte sich sein Vater als Gemeinderat um die Unterbringung von ostdeutschen Flüchtlingen kümmern. Die Begeisterung habe sich bei den Einheimischen in Grenzen gehalten. "Wir haben genug mit uns zu tun, jetzt sollen wir auch noch Leute aus dem Osten aufnehmen", habe der Vater wiederholt zu hören bekommen. Von der unverhohlenen Ablehnung jener Zeit sei, so Brenner, aber längst nichts mehr zu spüren.

Pieter de Jong ist gebürtiger Holländer. Mit 24 Jahren zog es ihn hinaus in die Welt. Ein Vierteljahrhundert arbeitete der Ingenieur in Afrika, sieben Jahre in Asien. Als der Mittsiebziger in Liberia eine Frau kennen lernte, kam er zum ersten Mal mit dem Schwarzwald in Berührung. In Altensteig fühlt er sich heute heimisch. Was ihm am Anfang missfallen habe: "Wir haben viele Leute zu uns eingeladen – aber umgekehrt war das nie der Fall."

Richard Mücke (85) hat 1929 im Sudetenland im deutsch-österreichisch-tschechischen Grenzgebiet das Licht der Welt erblickt. Als er neun Jahre alt war, brach der Zweite Weltkrieg aus. "Ich habe viele beängstigende Situationen erlebt", berichtete er mit belegter Stimme. Mit fünfzehneinhalb Jahren wurde er in die Wehrmacht eingezogen. 1946 sei die Familie "von einem Tag auf den anderen" von der tschechischen Kommandantur aufgefordert worden, das überwiegend von Deutschen bewohnte Gebiet zu verlassen. Die Familie sei gezwungen worden, mit unbekanntem Ziel in einen von 40 Viehwaggons zu steigen. Die Befürchtungen, nach Sibirien verbannt zu werden, hätten sich "Gott sei Dank" nicht bewahrheitet. Gelandet seien sie in Bayern. Als Jugenddorfleiter des CJD sei er 1962 nach Altensteig gekommen und habe dort schnell Anschluss gefunden.

Gudrun Lassahn kommt aus Sachsen. Als Bessarabiendeutsche musste ihre Mutter die rumänische Sprache lernen. Weil sie sich als Schwabenstämmige fühlte, "wollte ich unbedingt nach Baden Württemberg". Allerdings nicht nach Altensteig, sondern aufs flache Land. Es ist anders gekommen. Inzwischen fühlt sich die Frau eines Zahnarztes in ihrer neuen Heimat wohl. Im Altensteiger Liederkranz habe sie viele nette Menschen kennengelernt.

Lydia Bay stammt aus Usbekistan, 1993 kam sie nach Deutschland, lebte zuerst in Wildberg und seit 1996 in Altensteig. "Mein Heimatland ist schön, aber die Flüsse sind sehr kalt", erzählt die 59-Jährige mit einem Lächeln im Gesicht. Der Neuanfang in Altensteig sei ihr wegen der Sprache und weil sie den Beruf als Baumeisterin nicht mehr ausüben konnte schwer gefallen. Weil in Usbekistan "Faschisten an der Regierung" seien und Deutschland eine Demokratie sei, wolle sie auf keinen Fall in ihr Heimatland zurückkehren. weiterlesen


Seelennahrung von hoher Qualität

Präsentation Qualitätssiegel

Im Beisein von Prälat Christian Rose und dem Calwer Dekan Erich Hartmann stellte Schuldekan Thorsten Trautwein das Qualitätssiegel der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald vor.

Umfangreiche Maßnahmen hatte in einem zwölfjährigen Prozess zur Zertifizierung geführt. Dafür wurde beispielsweise ein Leitbild erstellt und ein Qualitätsmanagementsystem entwickelt. "Wir haben eine Bestandsaufnahme gemacht", unterstrich Trautwein, "einen externen Auditor hinzugezogen, ein Handbuch zusammengestellt und Entwicklungsprojekte benannt."

Die Mühe hat sich gelohnt. Viele Abläufe von der Planung bis zur Auswertung einer Veranstaltung sind jetzt klar und nachvollziehbar strukturiert. Vorher hat alles auch funktioniert, aber jetzt sind die Verantwortlichkeiten transparent geklärt. "Wir setzen auf Beständigkeit, aber es gibt – wie wir es im Calwer Hermann-Gundert-Jahr mit 20 eigenen Veranstaltungen entdecken durften – immer wieder Platz für Entdeckungen an neuen Orten mit neuen Formaten und anderen Partnern. Die gute Nachfrage begeistert und bestärkt uns in unserer Arbeit", erklärte Reinhard Kafka, der Leiter des Bildungswerks.

Die Aufgabe des Bildungswerks sei es zuvorderst, die Kirchengemeinden zu unterstützen, Referenten zu vermitteln und als kirchlicher Dienstleister aufzutreten. Es sei jetzt Aufgabe gewesen, sich des eigenen Auftrages zu vergewissern auch im Hinblick auf Partnerschaften, auf den demografischen Wandel, die besondere Situation des ländlichen Raums und der technischen Entwicklung der Kommunikationswege. "Das Internet kann aber die persönliche Begegnung nicht ersetzen. Der Austausch von Meinungen in Lebens- und Glaubensfragen wird an Bedeutung nicht verlieren, stellt aber die Anbieter vor Veranstaltungen vor immer größer werdende Herausforderungen", ist sich Pfarrer Martin Schoch, Beauftragter für Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk Calw, sicher.

"Wir haben inzwischen eine weiter gewachsene Zielgruppe, nämlich die der älteren, mobilen, gebildeten Menschen", erläuterte Schuldekan Trautwein, der Vorsitzend des Bildungswerks. "Es gehe um lebensbegleitendes Lernen weiterlesen

Salzmarsch: Widerstand ist friedlich

Salzmarsch Calw

Mit weißen Schals und dem Aufdruck "Salzmarsch Calw 2014" machten sich mehr als 100 Personen zwei Stunden lang auf den Weg durch die Calwer Straßen.

Zuerst mussten sie allerdings im Hermann-Hesse-Museum ein Gelöbnis unterschreiben: "Wir üben keine Gewalt aus. Unser Widerstand ist friedlich – auch um den Preis des eigenen Lebens." Diese Erklärung hatte Mahatma Gandhi 1930 von den Menschen gefordert, die mit ihm 1930 zum legendären Salzmarsch in Indien an das Arabische Meer aufbrachen.

"Calw trifft Indien", war das Hermann-Gundert-Jahr 2014 überschrieben. Der ehemalige Reichtum Calws und die Unabhängigkeit Indiens sind eng mit dem Salzhandel verbunden. Für Reinhard Kafka von der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, lag es daher nahe, im Rahmen des Kirchenbezirksfestes einen Salzmarsch zu organisieren. Schließlich stand das Fest unter dem Motto "Salz der Erde".

Mathias Reiter vom Stadttheater Pforzheim trug an ausgewählten Orten unter anderem Texte von indischen Philosophen, von Hermann Hesse und Friedrich Schiller zum Thema "Freiheit, Gerechtigkeit und "Eigensinn" vor. Sein Kollege Timo Beyerling inszenierte bewegende Szenen.

Als ein eingesperrter "Salzdieb" machte er die Anwesenden durch Schreie aus dem vergitterten Fenster des "Langen", dem ehemaligen Calwer Gefängnis, auf seine Situation aufmerksam. Als eine Teilnehmerin weiterlesen

 
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