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Willkommen bei der
Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

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Luther hat viele Gesichter

Collage Reinhard Kafka Portrait: Robert Agthe

mehr Photos finden Sie in unserem Programmheft


Die besondere Veranstaltung:

Mittwoch, 23. November 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Friedrich Schorlemmer referiert Veranstalter und nähere Infos:
Nachmittagsakademie Calw; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Calw, Haus der Kirche, Badstraße 27, Andreäsaal

Sag, was wahr ist!
Luthers Vermächtnis für die heutige Zeit

Pfarrer Friedrich Schorlemmer, Luherstadt Wittenberg

Friedrich Schorlemmer skizziert in seinem Vortrag den faszinierenden, sinnenfrohen Menschen Martin Luther, in all seinen Facetten und Widersprüchen: den unbeugsamen Mönch, streitbaren Publizisten, begnadeten Prediger, liebevollen Ehemann und Hausvater.

Luthers weiterführende Ideen, aber auch Irrtümer bedenkend, zeigt er, wieviel Erkenntnis, Trost und Ermutigung uns seine Schriften im 21. Jahrhundert geben können. Im Mittelpunkt steht dabei die Aussage des Reformators Martin Luther: „Sag, was wahr ist!“.

Das ist gleichzeitig ein Lebensmotto für den Referenten. Nicht umsonst gilt Friedrich Schorlemmer als einer der markantesten Vertreter der DDR-Opposition.

Mitveranstalter: Nachmittagsakademie Calw

Kosten: 5,00 €


Die nächsten Veranstaltungen:

Dienstag, 27. September 2016, 14:30 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Calw - Stadt; Tel. 07051-931112
E-Mail: pfarramt.calw.stadtkirche-2@elkw.de

Veranstaltungsort: Calw, Haus der Kirche, Badstraße 27, Gundertzimmer

Starke Frauen
Julia von Bodelschwingh

Marie-Luise Schäuble, Calw

Leben und Wirken von Frauen, die neben einem bekannten Ehemann ihre eigenen Akzente gesetzt haben.

Mitveranstalter: Frauenkreis

Mittwoch, 28. September 2016, 20:00 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Neubulach; Tel. 07053-7238
E-Mail: pfarramt@kirche-neubulach.de

Veranstaltungsort: Neubulach, Ev. Gemeindehaus, Mörikestraße 3

Jahr der Dankbarkeit
Dankbar leben und genießen

Treffpunktteam

Mitveranstalter: Treffpunkt der Frauen

Donnerstag, 29. September 2016, 16:00 bis ca. 18:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Nagold; Tel. 07452-2434
E-Mail: info@im-wachsen.de

Veranstaltungsort: Nagold, Wachsende Kirche, Uferstraße

Weltweite Partnerschaftsbeziehungen, weltweite Hilfe für Flüchtlinge in den Herkunftsländern

Dr. Detlef Stäps, Domkapitular, Rottenburg

Der Referent mit seinen entscheidenden Erfahrungen in der weltweiten Zusammenarbeit rund um Entwicklungsfragen und Fluchtursachenbekämpfung erzählt aus seiner Arbeit und verrät, was wir als Gemeinden vor Ort für die eine Kirche in der Welt und die eine Welt tun können.

Mitveranstalter: Dialogforum Unter den Linden

Donnerstag, 29. September 2016, 20:00 bis ca. 22:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Engelsbrand; Tel. 07082-7717
E-Mail: kirchengemeinde.engelsbrand@elkw.de

Veranstaltungsort: Engelsbrand, Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus, Kastanienweg 8

Epheserbrief (Teil 2)

Achim Klein, Wurmberg-Neubärenthal

Weitere Abende sind am 27.10.2016, um 20.00 Uhr, zum Philipperbrief (Teil 1) und am 24.11.2016, um 19.30 Uhr, zum Philipperbrief (Teil 2). An jedem Abend besteht im Anschluss die Möglichkeit zum Gespräch.

Mitveranstalter: Bibel im Gespräch

Freitag, 30. September 2016, 18:00 bis ca. 19:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ökumenisches Forum Neuenbürg; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Neuenbürg, Katholische Kirche Heilig Kreuz

Der Schatz der Kirche ist das Evangelium
Ein ökumenischer Gottesdienst

Team des Beirats des Ökumenischen Forums Neuenbürg; Musikalische Gestaltung: Michael Koller, Neuenbürg

Wir schreiben das Jahr 1517. Ein Jahr zuvor hatte das Bistum Meißen den Dominikanermönch Johann Tetzel damit beauftragt, den Ablasshandel für den Bau des Petersdoms in Rom voranzutreiben. Ohne jegliche Skrupel trieb Tetzel das Geschäft mit der Beichte auf die Spitze. Da auch viele Wittenberger Opfer von Tetzels Geldgier waren, wurde Martin Luther auf diese Missbräuche in der Kirche aufmerksam. Sein Thesenanschlag an der Kirche von Wittenberg sollte die Kirche wieder auf den rechten Weg bringen und dem unseligen Ablasshandel ein Ende bereiten. Aus der Reform wurde die Reformation, mit der sich das Ökumenische Forum Neuenbürg auseinandersetzen wird. Den Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe bildet ein ökumenischer Gottesdienst, in dem wir fragen, was Luther heute den Kirchen auf die Tür schreiben müsste. Was ist aus der von ihm geforderten Barmherzigkeit geworden? Wie steht es um Kirchenreform?

Mitveranstalter: Ökumenisches Forum Neuenbürg

Dienstag, 4. Oktober 2016, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

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Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Erwachsenenbildung nördl. Schwarzwald; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Nagold, Ev. Lemberggemeindehaus, Remigiusweg 3

Das zerschnittene Tischtuch des Abendmahls

Hans-Joachim Remmert, Diplomtheologe und Bildungsreferent, Calw

Seit 500 Jahren ist das Tischtuch des Abendmahls zerschnitten. Auch wenn es mittlerweile ökumenische Gottesdienste zwischen den unterschiedlichen Konfessionen gibt, bleibt das Abendmahl für diese Gemeinschaft ausgeschlossen. Vor allem konfessionsverschiedene Ehen leiden darunter und wünschen sich sehnlich, dass katholische und evangelische Christen endlich wieder am gemeinsamen Abendmahlstisch Platz finden. Warum ist das immer noch nicht möglich? Welche Schritte sind nötig, um das zerschnittene Tischtuch nach und nach wieder zu flicken? Wird es irgendwann möglich sein, ähnlich wie bei der Rechtfertigungslehre einen Konsens zu finden, der uns wieder im Abendmahl vereint? Der Referent Hans-Joachim Remmert ist Diplom-Theologe und Bildungsreferent der Katholischen Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald

Dienstag, 4. Oktober 2016, 09:00 bis ca. 11:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Egenhausen; Tel. 07453-6339
E-Mail: pfarramt.spielberg@elkw.de

Veranstaltungsort: Egenhausen, Ev. Gemeindehaus, Hauptstraße 17

Wir feiern Erntedank

Holle Shanks, Altensteig

Mitveranstalter: Stunde für Frauen

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 19:30 bis ca. 22:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Hochdorf; Tel. 07459-357
E-Mail: pfarramt.hochdorf-nagold@elkw.de

Veranstaltungsort: Nagold-Hochdorf, Ev. Gemeindehaus, Altheimer Straße 34

Weinprobe mit Käthe und Martin Luther

Rainer und Mechthild Köpf, Beutelsbach

"Der Wein ist gesegnet und hat das Zeugnis der Schrift, das Bier dagegen ist menschliche Tradition" - diesem Ausspruch Luthers als Weinliebhaber geht die Weinprobe für Leib und Seele mit Rainer und Mechthild Köpf als Martin und Käthe Luther nach. So sehr Luther dem selbstgebrauten Gerstensaft seiner Frau Käthe zusprach, so schätze er doch auch den Wein. In historischen Gewändern werden Rainer und Mechthild Köpf durch eine "Weinprobe für Leib und Seele" führen. Es werden fünf Weine verkostet, die mit dem Leben des Reformators in Verbindung stehen. Darüber hinaus kommt auch das Evangelium an diesem Abend nicht zu kurz. Die Mindesteilnehmerzahl sind 20 Personen. Eine Anmeldung bis Montag, 26. September 2016 ist beim Evangelischen Pfarramt Hochdorf, Tel. 07459/357, E-Mail: pfarramt.hochdorf@web.de möglich. Es wird ein Unkostenbeitrag für die Weine sowie einen Snack erhoben.

Mitveranstalter: Evang. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, Calw

Kosten: 13,00 €

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Bad Herrenalb; Tel. 07083-524255
E-Mail: gemeindebuero.badherrenalb@elkw.de

Veranstaltungsort: Bad Herrenalb, Ev. Gemeindehaus, Im Kloster 39

Reformation im Kirchenlied

Johannes Oesch, Pfarrer, Bad Herrenalb

Mitveranstalter: Begegnungskreis

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Bezirksarbeitskreis Frauen (BAF) im Kirchenbezirk Nagold; Tel. 07054-9294644

Veranstaltungsort: Rotfelden, Ev. Gemeindehaus, Hauptstraße 27

Bethlehem
Weihnachtswerkstatt

Team

Anregungen und Material für die Advents- und Weihnachtszeit.

Mitveranstalter: Bezirksarbeitskreis Frauen (BAF) im Kirchenbezirk Nagold

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 15:00 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Altensteig; Tel. 07453-6257
E-Mail: pfarramt.altensteig@elkw.de

Veranstaltungsort: Altensteig, K13, Kirchstraße 13

Säen, ernten, danken - feiern!
Erntedank

Sabine Lüdke, Pfarrerin, Altensteig

Mitveranstalter: Frauenkreis

Freitag, 7. Oktober 2016, 19:30 bis ca. 22:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Althengstett; Tel. 07051-3265
E-Mail: pfarramt.althengstett@elkw.de

Veranstaltungsort: Althengstett, Ev. Gemeindehaus, Friedhofstraße 6

Alles im Griff?
Gewinnen durch Loslassen

Cornelia Schmid, Gechingen

Begonnen wird mit einem gemeinsamen Abendessen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es wird um eine Spende zur Deckung der Unkosten gebeten.

Mitveranstalter: Begegnung am Abend für Frauen, Süddeutsche Gemeinschaft, Althengstett

Freitag, 7. Oktober 2016, 19:00 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Calw-Heumaden; Tel. 07051-3477
E-Mail: kirchengemeinde.heumaden@aol.com

Veranstaltungsort: Calw-Heumaden, Ev. Gemeindehaus, Wielandstraße 12

Verfolgte Christen in der Welt

Dr. Heinz Detlef Stäps, Domkapitular, Hauptabteilungsleiter Weltkirche Diözese Rottenburg-Stuttgart

Die Veranstaltung beginnt mit einem Abendessen, für das ein Kostenbeitrag von 10 Euro erhoben wird. Nach dem Referat steht der Gast für eine Diskussion bereit, bevor Sie zu Gesprächen untereinander eingeladen sind.

Mitveranstalter: Männerforum Heumaden

Kosten: 10,00 €

Samstag, 8. Oktober 2016, 14:00 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Netzwerk ältere Generation (NäG) im Kirchenbezirk Calw; Tel. 07051-924899
E-Mail: familiefetzer@aol.com

Veranstaltungsort: Möttlingen, Ev. Gemeindehaus, An der Pfanne 10

Bleibe gesund, lebe lang, stirb schnell
Seminar mit Vortrag, Arbeitsgruppen, Austausch

Ulla Reyle, Gerontologin, Tübingen. Stellvertretende Vorsitzende der "Evangelischen Senioren in Württemberg" (LAGES)

Bleibe gesund, lebe lang, stirb schnell ...- so wünschen sich viele Menschen ihr Älterwerden. Wenn dieser Wunsch auch nicht "machbar" ist, können wir doch eine Menge dazu beitragen, dass die für viele Menschen nahezu dreißigjährige Lebensphase "Alter" eine überwiegend hoffnungsvolle und erfüllte Zeit wird. Physische und psychische Selbstfürsorge (auch) als Beitrag für die Generationengerechtigkeit, eine gute Integration ins soziale Netz und die Einübung in eine Haltung des "Loslassens" sind dazu wichtige Bereiche Vortrag, Arbeitsgruppen und Austausch. Spenden sind willkommen. Anmeldung erbeten bis zum 5. Oktober 2016.

Samstag, 8. Oktober 2016, 09:00 bis ca. 11:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Dobel; Tel. 07083-2459
E-Mail: pfarramt.dobel@elkw.de

Veranstaltungsort: Dobel, Ev. Gemeindehaus, Neusatzer Straße 8

Eine Krise ist noch lange kein Ende

Bea Hauser, Schweiz

Kosten für Frühstück und Referat 7,00 Euro.

Mitveranstalter: Frauenfrühstück

Kosten: 7,00 €

Samstag, 8. Oktober 2016, 09:15 bis ca. 11:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Hochdorf, Tel. 07459-357
E-Mail: pfarramt.hochdorf-nagold@elkw.de

Veranstaltungsort: Hochdorf, Ev. Gemeindehaus, Altheimer Straße 34 

Leben mit Grenzen - lebenswert oder grenzwertig

Nicole Mutschler, Studienleiterin im Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen

Mitveranstalter: Frauenfrühstück

Montag, 10. Oktober 2016, 14:30 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Stammheim; Tel. 07051-40380
E-Mail: pfarramt.calw-stammheim@elkw.de

Veranstaltungsort: Stammheim, Ev. Gemeindehaus, Gartenstraße 4

Erntedank

Team

Mitveranstalter: Älterer Frauenkreis

Montag, 10. Oktober 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Kirchengemeinde Nagold; Tel. 07452-8410-0
E-Mail: info@evang-kirche-nagold.de

Veranstaltungsort: Nagold, Haus der Kirche, Bahnhofstraße 16

Namibia
Bilder und Film

Ernst Schlack, Lehrer i.R., Calw

Mitveranstalter: Senioren "Kreuz und quer"

Dienstag, 11. Oktober 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Althengstett; Tel. 07051-3265
E-Mail: pfarramt.althengstett@elkw.de

Veranstaltungsort: Althengstett, Ev. Gemeindehaus, Friedhofstraße 6

Nun danket alle Gott

Martin Schoch, Pfarrer, Althengstett, und Team

Mitveranstalter: Seniorennachmittag

Dienstag, 11. Oktober 2016, 19:00 bis ca. 21:30 Uhr

                Um 19.00h: Besuch des Grabes von Nitu Ganguly auf dem Friedhof Schömberg
                Um 19.30h Offener Abend im Lesesaal des Schömberger Kurhauses 

Veranstalter und nähere Infos:
Evangelische Klinik- Heim- und Kurseelsorge Schömberg; Tel.: 07084-4354
E-Mail: evang.kurpfarramt.schoemberg@online.de 

Offener Abend 'Das Flüstern der Seele'
Lesung mit Texten von Rabindranath Tagore

mit Einführung in Leben und Werk von Diplom-Pädagogin Arabella Unger, Magistra Artium, Lehrerin a.D.

Der bengalische Dichter Rabīndranāth Ṭhākur (anglisiert: Tagore) (1861-1941) war nicht nur ein herausragender Lyriker, der im Jahr 1913 als erster Nicht-Europäer für sein poetisches Werk den Nobelpreis für Literatur erhielt. Sondern darüber hinaus philosophischer Weisheitslehrer und Pädagoge, sozialkritischer Reformer und Vorreiter politischer und religiöser Toleranz. Ein nicht selten auch kritischer Freund Mahatma Gandhis. In besonderer Weise lag ihm allerdings die geistige Begegnung von westlicher und östlicher Welt am Herzen: sie hielt er schlicht für die "bedeutendste aller Tatsachen des gegenwärtigen Zeitalters".

Schon dies wäre - gerade in heutiger Zeit, in der manche den 'Kampf der Kulturen' herbeireden - Grund genug, um Tagore zu würdigen und sein Werk in Erinnerung zu rufen.

Arabella Unger führt als herausragende Kennerin vor der Lesung in Leben und Werk Tagores ein.

Für Schömberg gibt es allerdings einen weiteren Grund, um sich mit Tagore zu befassen. Denn auf dem hiesigen Friedhof hat sein einziger Enkelsohn - Nitu Ganguly - seine letzte Ruhe gefunden. Vor dem ‚Offenen Abend‘ werden wir deshalb sein Grab auf dem Schömberger Friedhof besuchen.

Mitveranstalter: Heimat-und Geschichtsverein Schömberg  

Dienstag, 11. Oktober 2016, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

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Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Erwachsenenbildung nördl. Schwarzwald; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Nagold, Ev. Lemberggemeindehaus, Remigiusweg 3

"Schlag drein! Haut drein?"
Luthers Verhalten im Bauernkrieg und die Folgen

Paul Dieterich, Prälat i.R., Weilheim unter Teck

"Ein Christenmensch ist im Glauben ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan" - Martin Luther übte durch seine Schriften nicht nur Kritik am Papsttum, sondern forderte vor allem eine Reform der Kirche. Vielfach beriefen sich die Bauern, die unter massiven Einschränkungen ihrer Rechte durch den Adel zu leiden hatten, auf die Forderungen Luthers und verstanden sie als Grundlage, um für eine Aufhebung der Leibeigenschaft zu kämpfen. Luther wiederum sah dies als offenen Widerspruch gegen das Evangelium an und sprach sich für eine Ungleichheit im weltlichen Bereich aus. Paul Dieterich ist ehemaliger Prälat der Prälatur Heilbronn. Er wird an diesem Abend der Frage nachgehen, wie die Zwei-Reiche-Lehre des Reformators mit seinen theologischen Forderungen zusammenpasst und welche Folgen sein Verhalten im gesellschaftlichen und sozialen Bereich hatte.

Dienstag, 11. Oktober 2016, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Holzbronn; Tel. 07053-7521
E-Mail: pfarramt.holzbronn@nc-online.de

Veranstaltungsort: Holzbronn, Krabba-Nescht, Bannstraße 1

Komm du mr heim

Manfred Mergel, Pfarrer, Freudenstadt

Der Referent erzählt von seinen Erfahrungen als Wasenprediger und liest ausgewählte Passagen aus seinem Buch "Herzenssache. Predigen auf dem Canstatter Volksfest". Das Krabba-Nescht hat bereits ab 18.00 Uhr geöffnet.

Mittwoch, 12. Oktober 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Calmbach I; Tel. 07081-7234
E-Mail: pfarramt.calmbach-1@elkw.de

Veranstaltungsort: Calmbach, Ev. Gemeindehaus, Kleinenztalstraße 10

Hinweise auf den Beipackzetteln verstehen

Anita Stritt, Apothekerin, Calmbach

Vortrag zum richtigen Umgang mit Medikamenten. Im Vorprogramm: Bläserklasse der Fünftälerschule unter der Leitung von Tina Haas.

Mitveranstalter: Nachmittag der Begegnung

Donnerstag, 13. Oktober 2016, 17:00 bis ca. 18:30 Uhr
und weitere Termine

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Diakonieverband im Landkreis Calw; Tel. 07051-924870
E-Mail: dbs-calw@kreisdiakonie-calw.de

Veranstaltungsort: Calw, Haus der Kirche, Badstraße 27, Wichernzimmer

Trauercafé

Veronika Baumgärtner, Christel Hölscher, Calw

Das Schwerste, was uns das Leben abverlangen kann, ist der Abschied von einem geliebten und nahstehenden Menschen.Das Trauercafé möchte Menschen einladen, die einen Angehörigen verloren haben. Hier können Sie sich mit andern Trauernden austauschen, Kaffee und Gebäck genießen und gestärkt werden. Das Trauercafé findet einmal monatlich an einem Donnerstag statt. Weitere Termine sind: 10.11.16; 15.12.16; 19.01.17; 16.02.17. Information unter der Telefonnummer: 07051-924870.

Donnerstag, 13. Oktober 2016, 19:30 bis ca. 22:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Bad Wildbad I; Tel. 07081-2563
E-Mail: pfarramt.bad_wildbad_1@elkw.de

Veranstaltungsort: Bad Wildbad, Bad Wildbad-Ludwig-Hofacker-Gemeindehaus, Hohenlohestraße 2

Eine Weinprobe mit Martin und Käthe Luther

Pfarrer Rainer Köpf und Mechthild Köpf, Weinstadt-Beutelsbach

In Kienzle-und-Hauser-Manier, zwar nicht als Rivalen, aber überaus humorvoll gestaltet, zeigt das Duo Pfarrer Rainer Köpf als Martin Luther und seiner Ehefrau Mechthild als Käthe Luther wesentliche Stationen aus dem Leben des prominenten Reformators auf. In nicht zwangsläufig chronologischer Reihenfolge reihen sich Episoden aneinander, die schlaglichtartig Einblicke in das private Leben Luthers ermöglichten. Nicht die in einem Lebenslauf des Reformators nachlesbaren Fakten stehen im Vordergrund. Die fließen zwar auch ein, aber es geht den beiden Schauspielern, Sängern und Musikanten um die weniger bekannten privaten Motive der beiden Menschen. Der besondere Kunstkniff: Luther soll als Weinexperte für die Hochzeit seiner Nichte Magdalena einen Wein auswählen. Damit ist die Gelegenheit gegeben, aus der fiktiven Geschichte in die Realität zu überblenden und Katharina respektive Mechthild Köpf nacheinander fünf völlig unterschiedliche Weinsorten holen und kosten zu lassen. Die Frage, welchen Wein man an Magdalenas Hochzeit präsentieren solle, war nach der Weinprobe entschieden: alle fünf. Der Eintritt ist frei um eine Spende zur Deckung der Unkosten (ca. 9 € / Kopf) wird gebeten.

Kosten: 9,00 €

Donnerstag, 13. Oktober 2016, 14:00 bis ca. 16:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Spielberg; Tel. 07453-6339
E-Mail: pfarramt.spielberg@elkw.de

Veranstaltungsort: Spielberg, Ev. Gemeindehaus, Lilienstraße 2

Von der Traube bis zum Wein

Inge Butenschön und Elisabeth Maser, Egenhausen

Mitveranstalter: Senioren

Donnerstag, 13. Oktober 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Kirchengemeinde Nagold; Tel. 07452-8410-0
E-Mail: info@evang-kirche-nagold.de

Veranstaltungsort: Nagold-Iselshausen, Ev. Gemeindehaus, Hauptstraße 16/1

Pflege aktuell

Klaus Schmid, Geschäftsführer Diakoniestation Nagold

Mitveranstalter: Senioren "Rüstige Runde"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


aktuelle Programme und Flyer zum Download:

Halbjahresprogramm

Halbjahresprogramm 2-2016 Das Halbjahresprogramm (September 2016 bis Januar 2017) kann hier heruntergeladen werden.

Das Halbjahresprogramm informiert über ausgewählte Veranstaltungen in den Kirchengemeinden der Evangelischen Kirchenbezirke Calw, Nagold und Neuenbürg (Kreis Calw, westlicher Enzkreis und einzelne Gemeinden in den Kreisen Freudenstadt und Rastatt)

 

 

 

 


 
Programme für das zweite Halbjahr 2016 (ab September 2016):

Calw                                    Altensteig                          Neuenbürg
 
Programm Nachmittagsakademie Calw 1-2016 Programm Montagsakademie Altensteig 1-2016 Programm Ökumenisches Forum Neuenbürg 1-2016  

 


Berichte aus der Arbeit des Bildungswerks:

Wolf Kirchberg berichtet über Trauma

Wenn der Krieg im Kopf nicht aufhört

Diplompsychologe Wolf Kirchberg gab in der Nachmittagsakademie Calw Anregungen für Angehörige und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Zwei Photos befinden sich auf der Leinwand im Haus der Kirche in Calw. Eines davon zeigt Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten im Jahr 1945, ein anderes Photo Flüchtlinge auf der Balkanroute 2015. Ein Teilnehmer fragt: „Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mich mit dem Photo mit den Menschen am Ende des Zweiten Weltkriegs stärker identifiziere?“ Wolf Kirchberg ist Psychologe und erläutert im Rahmen der ökumenisch orientierten Nachmittagsakademie Calw posttraumatische Belastungsstörungen. Er weiß, dass Diskussionen über Flüchtlinge ein heißes Eisen sind. Auf der einen Seite befinden sich die Menschen, die helfen wollen und sich ehrenamtlich bis an den Rand ihrer Kräfte engagieren. Auf der anderen Seite gibt es die Vorbehalte gegenüber der „Willkommenskultur“, die teilweise mit Angst gepaart sind. Das ist nicht neu, wie Kirchberg mit einem Photo aus dem Jahr 1945 verdeutlicht. Bürger demonstrieren mit einer Aufschrift „Badens schrecklichster Schreck – der neue Flüchtlingstreck!!“ Und es gibt Menschen, die ihre eigenen Familienschicksale nicht loslassen.

„Nein, Sie sind völlig normal!“ Der Teilnehmer ist sichtlich beruhigt. „In der Psychologie komme ich mit moralischen Maßstäben meist nicht weiter“, erläutert Wolf Kirchberg seine Aussage. „Ich nehme den Menschen in den Blick und halte mir seine jeweilige Situation vor Augen. Mit erhobenem Zeigefinger komme ich in einer Therapie nicht zum Erfolg.“ weiterlesen


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Bertelsmann-Stiftung:
Landkreis Calw belegt in Sachen Weiterbildung bundesweit einen Spitzenplatz

Reinhard Kafka freut sich für die Evangelische Erwachsenenbildung im nördlichen Schwarzwald

„Die Lust auf Weiterbildung und lebenslanges Lernen sinkt“. So lautet das Ergebnis einer kürzlich vorgestellten Studie der Bertelsmann Stiftung . In ganz Deutschland? Nein! Ein von Schwabenköpfen geprägter Landkreis hört nicht auf, dem Genossen Trend Widerstand zu leisten. Denn wenn man die Ergebnisse der Studie genauer unter die Lupe nimmt, stellt man schnell fest: der Landkreis Calw ist bundesweit mit an der Spitze bei der Nutzung von Weiterbildungsangeboten – und in diese Statistik fließen die Daten aus der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald mit ein. „13.070 Unterrichtseinheiten aus dem Bereich der Evangelischen Kirchengemeinden und des Bildungswerks konnten wir allein für 2015 nachweisen. 42.645 Personen nahmen an den Veranstaltungen teil.“ Reinhard Kafka, Geschäftsführer der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald und Mitglied im Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, ist voll des Lobs für alle, die sich – überwiegend ehrenamtlich -engagieren.

Die Zahlen sprechen für Reinhard Kafka eine klare Sprache: „13.070 Unterrichtseinheiten, das bedeutet, dass in unserem Bereich 2015 an jedem Kalendertag (einschließlich Sonntag) etwa 36 Stunden Weiterbildung nicht nur angeboten sondern tatsächlich in Anspruch genommen wurde (von durchschnittlich 23 Personen pro Veranstaltung).“ Sein Bildungswerk sieht er als Teil eines Netzwerks mit der Katholischen Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald und den VHS’en in Calw und Nagold. „Ein toller Landkreis, wir freuen uns!“. Jede Bildungseinrichtung setzt eigene Schwerpunkte. „Wir machen viel im Bereich Familie. Mutter-Kind-Gruppen haben in den meisten Gemeindehäusern einen festen Platz, etwas rückgängig sind die Angebote für Senioren.“ Einen thematischen Schwerpunkt bilden die gut nachgefragten Veranstaltungen zu Philosophie, Theologie, Religion. Etwa 40 Prozent der Veranstaltungen widmen sich diesen Fragestellungen. „Schließlich haben in unserer Region Glaubensfragen seit jeher einen hohen Stellenwert und offene Angebote stoßen daher auf ein gewöhnlich hohes Interesse.“

Für die kommende Zeit hat sich die Evangelische Erwachsenenbildung viel vorgenommen. „Das Reformationsjubiläum geht bestimmt nicht still und klanglos an uns vorbei. Die Frage, wie Flüchtlinge in unserer Umgebung Unterstützung finden können, treibt gerade viele Initiativen im Umfeld der Kirchengemeinden um. Christliches Profil ist wieder neu gefragt.“ Mitte August wird das neuen Programmheft des Bildungswerks vorliegen. Nähere Informationen gibt es dann auf unserer Homepage.


 Samstag, 23. September, bis Sonntag, 8. Oktober 2017

Reise 2017: Ecuador

Studienreise:

Ein Stück vom Himmel
Höhepunkte Ecuadors

Weltkulturerbe- und Kolonialstädte wie Quito, Cuenca und Riobamba, Inkapaläste, Thermalquellen und Vulkane, magische Bergwelten und Naturparks. Ecuador hat auf einem überschaubaren Raum alles zu bieten, was wir mit Südamerika verbinden.

Knapp zweihundert Jahre nach Alexander von Humboldt reisen wir auf den Spuren des Forschers, der von keinem anderen Fleck der Erde so fasziniert war. Lassen wir uns von ihm anstecken. In unmittelbarer Nähe des Äquators sind wir dem Himmel nahe und finden uns urplötzlich in einem Naturparadies wieder. Authentische Begegnungen bringen uns die aktuelle Situation von Land und Leuten näher. Gottesdienstbesuche gehören zum Programmangebot dazu. Respekt vor Natur, Kultur und den Traditionen gehören zu unserem Reisegepäck und erinnern uns an Alexander von Humboldts Worte: „Was gegen die Natur ist, ist unrecht, schlecht und ohne Bestand!“

Eine dreitägige Verlängerung der Reise mit einem Aufenthalt im Insel- und Naturparadies Galapagos ist optional möglich.

Nähere Infos und Anmeldung hier


Reisebericht Äthiopien 2015

Reisebericht einer Begegnungsreise nach Äthiopien

29 Teilnehmer waren im Herbst 2015 mit der Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald 14 Tage lang unterwegs in Äthiopien. Sie folgten damit einer Einladung der Mekane Yesus Kirche, der größten lutherischen Kirche Afrikas. Mit auf dem Besuchsprogramm waren Besuche in Westäthiopien. Im Norden konnten der Tana-See, Gondra und die Felsenkirchen in Lalibela aus dem 12. Jahrhundert (Nachbau des Heiligen Jerusalems) besichtigt werden. Download


Kirche in Gimbi

Die Kirchen sind zu klein

Reisegruppe der Evangelischen Erwachsenenbildung war unterwegs in Äthiopien

Es hat etwas Überzeugungsarbeit gedauert. Schließlich war Assefa Ayele bereit, dreißig Teilnehmern einer Studien- und Begegnungsreise der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald eine Fahrt mit der Tram in Äthiopiens Hauptstadt Addis Adeba zu ermöglichen. Der erfahrene Reiseleiter war bisher noch nie in den hochmodernen Wagons aus chinesischer Produktion unterwegs gewesen. Es ist die erste vollelektrische Stadtbahn ihrer Art in den knapp 50 Staaten Afrikas südlich der Sahara. Ende September 2015 wurde ein erstes Teilstück mit einer Länge von 14 Kilometern eröffnet. Am Schluss war Assefa begeistert: „Ein Meilenstein in der Geschichte unseres Landes! Ein Tor zur Moderne hat sich geöffnet. Bislang ist Äthiopien international nur als bettelarmes Land bekannt.“

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Szenen aus der NS-Zeit irritieren

Szenischer Rundgang durch Calw

Ein Bericht im Schwarzwälder Bote vom 20. Juli 2015

Es war, als ob der Himmel weinen wollte über das, was sich vor mehr als 70 Jahren in der NS-Zeit in Calw zugetragen hat. In die drückende Hitze hinein ergossen sich immer wieder Regenschauer auf die gespannt lauschenden Zuhörer. Die Teilnehmer am Stadtrundgang mit dem Thema "Calw in der NS-Zeit" hörten und sahen bewegende Szenen, die ihnen sichtlich unter die Haut gingen.

"Die Juden müssen weg. Sie sind unser Untergang", hallt es plötzlich in aggressivem Ton über den Marktplatz. Verdutzt bleiben Passanten stehen und lauschten irritiert. Fenster der Häuser am Marktplatz öffnen sich und aufgeschreckte Bürger werden zu Zaungästen.

Zwei Jungen, Schüler der Badstraßenschule, meinen es handele sich um echte Streitigkeiten auf dem Marktplatz und eilen herbei. "Kann ich helfen, ich bin Streitschlichter in der Schule", ruft der zwölfjährige Junge aus dem Kosovo. Das ungeplante Zwischenspiel wird von den Umstehenden lobend wahrgenommen.weiter


Für manche findet der Weltkrieg nie ein Ende

Schwarzwälder Bote (Alfred Verstl) berichtet auf Seite 3 über eine Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald in Calw am 5. Mai 2015 mit Professor Dr. Hartmut Radebold, Kassel.

Der Artikel kann hier heruntergeladen werden.

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rbsuedindien.jpg Reisebericht der Studien- und Begegnungsreise nach Südindien auf den Spuren von Hermann Gundert (1814-1893)

26 Teilnehmer sind vom 26. Oktober bis zum 10. November 2014 in Südindien unterwegs gewesen.

Hier ist zu lesen, welche Erfahrungen Sie gesammelt haben

(PDF-Dokument, ca. 3 MB).

 

Aktuelles

Altensteig: Feldpost offenbart des Vaters Wesen

Schwarzwälder Bote 20150312

Ein lieber Vater, ein prügelnder Vater und einer, dessen Wesensart sich seinen Kindern erst aus Briefen erschloss, die sie 1982 von der Mutter in drei Schuhkartons überreicht bekamen. Die Erfahrungen der "Kriegskinder", die in der Montagsakademie zur Sprache kamen, sind vielschichtig.

Richtig kennengelernt hat der frühere Rektor des Altensteiger Christophorus-Gymnasiums das Familienoberhaupt – abgesehen von kurzen Urlaubsaufenthalten und am Krankenlager – letztlich nur durch die weit mehr als 400 Schreiben, die er als Kompanieführer aus Russland, Belgien, Frankreich und den baltischen Staaten per Feldpost "an meine Lieben daheim" schickte.

Was der heute 84-jährige Lehrer als Kriegskind erlebte, darüber hat ihn der Geschäftsführer der evangelischen Erwachsenenbildung, Reinhard Kafka, in der Altensteiger Montagsakademie interviewt. Und nach der obligatorischen Kaffeepause berichteten einige Zuhörer im katholischen Gemeindehaus, wie es ihnen in dieser Zeit erging, welche Grenzerfahrungen sie an der Schwelle zwischen Leben und Tod gemacht haben und warum in der Familie später über die Zeit zwischen 1933 und 1945 so wenig – wenn überhaupt – gesprochen wurde.

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Altensteig: Nach dem Krieg war Ablehnung groß

Jeder zweite Einwohner von Altensteig ist fern der Flößerstadt zur Welt gekommen. Viele "Reingeschmeckte" kommen aus der ehemaligen DDR, andere von weit her. Was sie "Zwischen gestern und morgen" – so der Titel der Veranstaltung in der Montagakademie – erlebt haben, berichteten vier Männer und drei Frauen.

Ausländer, Spätaussiedler, Flüchtlinge, Menschen auf der Suche nach Arbeit und Wohnraum sind nach Altensteig gezogen. Die meisten wollen für immer hier bleiben, hat Pfarrer Thomas Essrich beim Gespräch mit Zugereisten im katholischen Gemeindehaus erfahren.

Bei Hermann Brenner (76) erübrigte sich die Frage. Der Metzgermeister hat in Altensteig das elterliche Fleischereifachgeschäft übernommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte sich sein Vater als Gemeinderat um die Unterbringung von ostdeutschen Flüchtlingen kümmern. Die Begeisterung habe sich bei den Einheimischen in Grenzen gehalten. "Wir haben genug mit uns zu tun, jetzt sollen wir auch noch Leute aus dem Osten aufnehmen", habe der Vater wiederholt zu hören bekommen. Von der unverhohlenen Ablehnung jener Zeit sei, so Brenner, aber längst nichts mehr zu spüren.

Pieter de Jong ist gebürtiger Holländer. Mit 24 Jahren zog es ihn hinaus in die Welt. Ein Vierteljahrhundert arbeitete der Ingenieur in Afrika, sieben Jahre in Asien. Als der Mittsiebziger in Liberia eine Frau kennen lernte, kam er zum ersten Mal mit dem Schwarzwald in Berührung. In Altensteig fühlt er sich heute heimisch. Was ihm am Anfang missfallen habe: "Wir haben viele Leute zu uns eingeladen – aber umgekehrt war das nie der Fall."

Richard Mücke (85) hat 1929 im Sudetenland im deutsch-österreichisch-tschechischen Grenzgebiet das Licht der Welt erblickt. Als er neun Jahre alt war, brach der Zweite Weltkrieg aus. "Ich habe viele beängstigende Situationen erlebt", berichtete er mit belegter Stimme. Mit fünfzehneinhalb Jahren wurde er in die Wehrmacht eingezogen. 1946 sei die Familie "von einem Tag auf den anderen" von der tschechischen Kommandantur aufgefordert worden, das überwiegend von Deutschen bewohnte Gebiet zu verlassen. Die Familie sei gezwungen worden, mit unbekanntem Ziel in einen von 40 Viehwaggons zu steigen. Die Befürchtungen, nach Sibirien verbannt zu werden, hätten sich "Gott sei Dank" nicht bewahrheitet. Gelandet seien sie in Bayern. Als Jugenddorfleiter des CJD sei er 1962 nach Altensteig gekommen und habe dort schnell Anschluss gefunden.

Gudrun Lassahn kommt aus Sachsen. Als Bessarabiendeutsche musste ihre Mutter die rumänische Sprache lernen. Weil sie sich als Schwabenstämmige fühlte, "wollte ich unbedingt nach Baden Württemberg". Allerdings nicht nach Altensteig, sondern aufs flache Land. Es ist anders gekommen. Inzwischen fühlt sich die Frau eines Zahnarztes in ihrer neuen Heimat wohl. Im Altensteiger Liederkranz habe sie viele nette Menschen kennengelernt.

Lydia Bay stammt aus Usbekistan, 1993 kam sie nach Deutschland, lebte zuerst in Wildberg und seit 1996 in Altensteig. "Mein Heimatland ist schön, aber die Flüsse sind sehr kalt", erzählt die 59-Jährige mit einem Lächeln im Gesicht. Der Neuanfang in Altensteig sei ihr wegen der Sprache und weil sie den Beruf als Baumeisterin nicht mehr ausüben konnte schwer gefallen. Weil in Usbekistan "Faschisten an der Regierung" seien und Deutschland eine Demokratie sei, wolle sie auf keinen Fall in ihr Heimatland zurückkehren. weiterlesen


Seelennahrung von hoher Qualität

Präsentation Qualitätssiegel

Im Beisein von Prälat Christian Rose und dem Calwer Dekan Erich Hartmann stellte Schuldekan Thorsten Trautwein das Qualitätssiegel der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald vor.

Umfangreiche Maßnahmen hatte in einem zwölfjährigen Prozess zur Zertifizierung geführt. Dafür wurde beispielsweise ein Leitbild erstellt und ein Qualitätsmanagementsystem entwickelt. "Wir haben eine Bestandsaufnahme gemacht", unterstrich Trautwein, "einen externen Auditor hinzugezogen, ein Handbuch zusammengestellt und Entwicklungsprojekte benannt."

Die Mühe hat sich gelohnt. Viele Abläufe von der Planung bis zur Auswertung einer Veranstaltung sind jetzt klar und nachvollziehbar strukturiert. Vorher hat alles auch funktioniert, aber jetzt sind die Verantwortlichkeiten transparent geklärt. "Wir setzen auf Beständigkeit, aber es gibt – wie wir es im Calwer Hermann-Gundert-Jahr mit 20 eigenen Veranstaltungen entdecken durften – immer wieder Platz für Entdeckungen an neuen Orten mit neuen Formaten und anderen Partnern. Die gute Nachfrage begeistert und bestärkt uns in unserer Arbeit", erklärte Reinhard Kafka, der Leiter des Bildungswerks.

Die Aufgabe des Bildungswerks sei es zuvorderst, die Kirchengemeinden zu unterstützen, Referenten zu vermitteln und als kirchlicher Dienstleister aufzutreten. Es sei jetzt Aufgabe gewesen, sich des eigenen Auftrages zu vergewissern auch im Hinblick auf Partnerschaften, auf den demografischen Wandel, die besondere Situation des ländlichen Raums und der technischen Entwicklung der Kommunikationswege. "Das Internet kann aber die persönliche Begegnung nicht ersetzen. Der Austausch von Meinungen in Lebens- und Glaubensfragen wird an Bedeutung nicht verlieren, stellt aber die Anbieter vor Veranstaltungen vor immer größer werdende Herausforderungen", ist sich Pfarrer Martin Schoch, Beauftragter für Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk Calw, sicher.

"Wir haben inzwischen eine weiter gewachsene Zielgruppe, nämlich die der älteren, mobilen, gebildeten Menschen", erläuterte Schuldekan Trautwein, der Vorsitzend des Bildungswerks. "Es gehe um lebensbegleitendes Lernen weiterlesen

Salzmarsch: Widerstand ist friedlich

Salzmarsch Calw

Mit weißen Schals und dem Aufdruck "Salzmarsch Calw 2014" machten sich mehr als 100 Personen zwei Stunden lang auf den Weg durch die Calwer Straßen.

Zuerst mussten sie allerdings im Hermann-Hesse-Museum ein Gelöbnis unterschreiben: "Wir üben keine Gewalt aus. Unser Widerstand ist friedlich – auch um den Preis des eigenen Lebens." Diese Erklärung hatte Mahatma Gandhi 1930 von den Menschen gefordert, die mit ihm 1930 zum legendären Salzmarsch in Indien an das Arabische Meer aufbrachen.

"Calw trifft Indien", war das Hermann-Gundert-Jahr 2014 überschrieben. Der ehemalige Reichtum Calws und die Unabhängigkeit Indiens sind eng mit dem Salzhandel verbunden. Für Reinhard Kafka von der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, lag es daher nahe, im Rahmen des Kirchenbezirksfestes einen Salzmarsch zu organisieren. Schließlich stand das Fest unter dem Motto "Salz der Erde".

Mathias Reiter vom Stadttheater Pforzheim trug an ausgewählten Orten unter anderem Texte von indischen Philosophen, von Hermann Hesse und Friedrich Schiller zum Thema "Freiheit, Gerechtigkeit und "Eigensinn" vor. Sein Kollege Timo Beyerling inszenierte bewegende Szenen.

Als ein eingesperrter "Salzdieb" machte er die Anwesenden durch Schreie aus dem vergitterten Fenster des "Langen", dem ehemaligen Calwer Gefängnis, auf seine Situation aufmerksam. Als eine Teilnehmerin weiterlesen

Video Salzmarsch Calw

Ein Video zum Salzmarsch in Calw finden Sie als Dokumentation hier.



 

 
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